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Tauwetter: Wie die Bilanz vom Winterwetter in Rees ausfällt

Tauwetter hat auch in Rees eingesetzt : Landwirte halfen Bauhof beim Wintereinsatz

Innerhalb weniger Tage sind die Temperaturen gestiegen. Der Schnee ist fast weggetaut. Anlass, eine Bilanz des Wintereinsatzes in Rees zu ziehen.

Nach den heftigen Schneefällen und der Eiseskälte hat die Verwaltung ein durchaus positives Fazit gezogen. „Natürlich gab es auch bei uns Beschwerden, weil nicht alle Straßen sofort geräumt waren, aber insgesamt hat der Winterdienst gut funktioniert“, sagt Stadtsprecher Jörn Franken. Der Bauhof sei wegen der extremen Bedingungen teilweise an seine Grenzen gekommen, 500 Überstunden wären durch den Winterdienst angefallen. „Positiv war vor allem, dass viele mitgeholfen haben. Nachbarn und vor allem Landwirte haben Straßen freigeräumt und uns toll unterstützt, dafür bedanken wir uns ausdrücklich“, sagt Franken.

Zudem müsse man auch immer bedenken, dass es hier um extreme Bedingungen gegangen sei. „Für solche Situationen können wir gar keinen Winterdienst vorhalten, denn der wäre zu personalintensiv und dafür würde der Bauhof noch mehr Fahrzeuge benötigen“, so Franken. Dann würde in Jahren, in denen kein so heftiger Schneefall komme, kritisiert, dass die Kosten zu hoch wären.

Mit dem Tauwetter kommt die Befürchtung, dass das zu neuem Hochwasser führen könnte. Tatsächlich seien bis Sonntag wieder steigende Pegel vorausgesagt, so Franken. „Aber ab Montag sollen die Pegel wieder fallen. Wir erwarten daher eine entspannte Situation.“