Emmerich: Städte müssen mehr an den Kreis Borken bezahlen

Emmerich : Städte müssen mehr an den Kreis Borken bezahlen

Bezirksregierung genehmigt Haushalt 2018

Die Bezirksregierung Münster hat den Haushalt des Kreises Borken für das Haushaltsjahr 2018 geprüft und den Hebesatz der Kreisumlage von 26,4 Prozent genehmigt. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt.

Der Hebesatz der Jugendamtsumlage konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf 23,2 Prozent gesenkt werden. Unter Berücksichtigung gestiegener Umlagegrundlagen ergibt sich für die 13 kreisangehörigen Kommunen ohne eigenes Jugendamt, wie unter anderem Isselburg, dennoch ein um 3,8 Millionen Euro höherer Zahlbetrag. Der Hebesatz der Kreisumlage hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent verringert. Aufgrund gestiegener Umlagegrundlagen erhöht sich dennoch der Zahlbetrag der kreisangehörigen Kommunen an den Kreis Borken um 10,87 Millionen Euro.

Zur Entlastung der kreisangehörigen Gemeinden nimmt der Kreis in 2018 eine Deckungslücke von 2,08 Millionen Euro bewusst in Kauf. Der Haushalt 2018 sieht Gesamterträge in Höhe von 552,52 Millionen Euro vor, denen Aufwendungen in Höhe von 554,60 Millionen Euro entgegenstehen.

(RP)