Rees: "Stadtradeln": Für Rees in die Pedale treten

Rees : "Stadtradeln": Für Rees in die Pedale treten

Die Stadt beteiligt sich zum ersten Mal an internationalem Wettbewerb. Aktion findet vom 1. bis 21. Mai statt.

Radfahren hält fit und schont die Umwelt - zwei gute Gründe, den eigenen Pkw-Gebrauch zu hinterfragen und den einen oder anderen Weg zusätzlich auf der Fiets zurückzulegen. Alle Reeser haben im Mai noch einen weiteren Grund: Ihre Stadt beteiligt sich zum ersten Mal am internationalen Wettbewerb "Stadtradeln".

Im Aktionszeitraum vom 1. bis 21. Mai sind alle, die in Rees wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Reeser Verein angehören, aufgerufen, zahlreich und kräftig in die Pedale zu treten. Dabei ist das Ziel des Wettbewerbs, möglichst viele Teams innerhalb der Stadt zu bilden, um mit einer großen Anzahl von Radfahrern Kilometer zu sammeln und so einen Beitrag zum Klimaschutz und einer lebenswerten Kommune zu leisten.

Bürgermeister Christoph Gerwers freut sich auf die Aktion, auch um bei den Bürgern das Bewusstsein für den eigenen Gebrauch von Verkehrsmitteln zu fördern: "Ob zum Bäcker oder zur Post: Die Teilnehmer werden merken, wie viele Kilometer man sonst unnötig mit dem Auto fährt."

Sobald sich die Teilnehmer auf der dazugehörigen Internetseite stadtradeln.de registriert haben, ist es möglich, sich in Teams zusammenzuschließen und während des Aktionszeitraums sowohl für das eigene Team als auch für die Stadt Rees kräftig in die Pedale zu treten. Ein Team kann aus zwei Personen, aber auch aus einem ganzen Verein bestehen. Auch Bürgermeister Gerwers hat sich bereits registriert.

Die gefahrenen Kilometer können online einfach und unkompliziert eingetragen werden. Das Klima-Bündnis als Organisator der Kampagne kürt am Ende des Wettbewerbs die fahrradaktivste Kommune. Da auch eine Staffelung bezogen auf die Einwohnerzahlen der teilnehmenden Kommunen vorgenommen wird, bestehen bei einer großen Teilnahme somit auch für den "Newcomer" aus Rees realistische Chancen, in den vorderen Bereich aufzurücken.

Aber auch auf der lokalen Ebene hat die Stadt Preise für die eifrigsten "Fietser" ausgelobt. Auf sie warten Geldpreise sowie Gutscheine für Fahrradzubehör in einem Gesamtwert von über 500 Euro.

Übrigens: Die Städte Bocholt und Rhede sind für denselben Zeitraum registriert. Ein direkter Vergleich zwischen der Stadt Rees und den Nachbarstädten aus dem Kreis Borken ist also möglich.

Bereits seit dem Jahr 2008 ist die Stadt Rees als fahrradfreundliche Stadt von der Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundliche Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (kurz: AGFS) anerkannt und zertifiziert.

Kein Wunder also, dass der Fahrrad-Tourismus in Rees kontinuierlich von Jahr zu Jahr zunimmt. Einheimische und Gäste können sich über ein gut ausgebautes Radwegnetz freuen, über das die vielfältige niederrheinische Landschaft erkundet werden kann.

(cst)
Mehr von RP ONLINE