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Ehrensache: Hochmeisterplakette fürs Ehrenmal

Ehrensache : Hochmeisterplakette fürs Ehrenmal

Im September wurde die St.- Martinus-Bruderschaft Elten im Rahmen des Bundesschützenfestes 2015 in Büttgen mit der Hochmeisterplakette im Bereich "Sonderaktionen" für die "Aufarbeitung und Pflege des Kriegerehrenmals" ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde durch den Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm an Hauptmann Heinz Gerritschen und Brudermeister Heinz Wienhoven, stellvertretend für den Zug 13 und deren Helfer, überreicht.

Im September wurde die St.- Martinus-Bruderschaft Elten im Rahmen des Bundesschützenfestes 2015 in Büttgen mit der Hochmeisterplakette im Bereich "Sonderaktionen" für die "Aufarbeitung und Pflege des Kriegerehrenmals" ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde durch den Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm an Hauptmann Heinz Gerritschen und Brudermeister Heinz Wienhoven, stellvertretend für den Zug 13 und deren Helfer, überreicht.

Der Schützenzug 13 kümmert sich in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Elten seit 2005, in diesem Jahr feiert diese Aktion ihr zehnjähriges Bestehen, um die Pflege und den Erhalt des Kriegerehrenmals auf dem Eltener Berg.

Das ursprüngliche Ehrenmal wurde 1932/33 zu Ehren der Opfer des Ersten Weltkrieges erbaut, im zweiten Weltkrieg zerstört und 1967 für die Opfer beider Kriege neu errichtet.

Die gesamte Anlage war in einem so schlechten Zustand, dass die Schützenbrüder und der Verschönerungsverein sich entschlossen, diesen Missstand zu ändern. Sie erstellten gemeinsam ein Konzept in Verbindung mit der Politik und den Behörden. Der Zug 13 beseitigte den Wildwuchs und umgestürzte Bäume, strich Bänke und Kreuze und reinigte Fahnenmasten. Der Verschönerungsverein stellte das Material oder beauftragte Firmen für spezielle Aufgaben.

Dadurch wurden die Begrenzungsmauern des Ehrenmals wieder deutlich sichtbar. Heute ist es eine Attraktion Eltens, das zum Verweilen und Nachdenken einlädt.

Die Schützenbrüder des Zuges 13 unter der Leitung Heinz Gerritschens und weiterer Helfer haben seitdem mehrere hundert Stunden in die Pflege des Ehrenmals gesteckt. Sie treffen sich regelmäßig mehrmals im Jahr, unterstützt von ihren Familien, und schauen nach dem Rechten und setzen sich somit für den Erhalt der geschichtsträchtigen Anlage ein.

(RP)