Aus Den Kindergärten: "Hand in Hand": Mitbestimmung mal ganz praktisch

Aus Den Kindergärten : "Hand in Hand": Mitbestimmung mal ganz praktisch

Mitbestimmung, und zwar für die Mädchen und Jungen des Lebenshilfe-Kindergartens "Hand in Hand", wird seit Jahren praktiziert. Jetzt durften die Kleinen selbst entscheiden, wie das neue Spielgerüst auf dem Hügel aussehen soll, das sie vermutlich noch vor den Sommerferien bekommen. "Mit Feuerwehr-Rutsche, einem Kletterbereich, einer Leiter, einem Windturm - und einem Spielhaus mit Licht", hatten Robin, Amelie, Yves, Hannah, Ella und Leni dem eigens angereisten Spielgeräte-Mann aus Detmold gesagt.

Mitbestimmung, und zwar für die Mädchen und Jungen des Lebenshilfe-Kindergartens "Hand in Hand", wird seit Jahren praktiziert. Jetzt durften die Kleinen selbst entscheiden, wie das neue Spielgerüst auf dem Hügel aussehen soll, das sie vermutlich noch vor den Sommerferien bekommen. "Mit Feuerwehr-Rutsche, einem Kletterbereich, einer Leiter, einem Windturm - und einem Spielhaus mit Licht", hatten Robin, Amelie, Yves, Hannah, Ella und Leni dem eigens angereisten Spielgeräte-Mann aus Detmold gesagt.

Die sechs Kinder waren die Abgeordneten der vier Spielgruppen, die sich im Vorfeld des Termins mit dem neuen, 4500 Euro teuren Spielgerüst beschäftigt hatten. "Das ist schon verblüffend, was die Mädchen und Jungen selbst zu Papier gebracht haben", lobte Jens Jürgensen von der Spiel-Werkstatt Detmold nach dem fast einstündigen Treffen die Kreativität der jungen Bauherren.

"In den vergangenen zwei Wochen haben sich eigentlich alle 63 Kindergarten-Kinder mit dem Projekt befasst", freut sich Leiterin Britta Glass über das tolle Engagement. Unabhängig voneinander hatten die vier Gruppen ihre Vorstellungen von dem Spielgerät auch aufgezeichnet.

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Dass das Spielgerät baulich klasse wird, darüber macht sich das Pädagogen-Team des Kindergartens keine Sorgen. "Wir haben schon öfter mit Jens Jürgensen zusammengearbeitet, etwa bei der Matschanlage." Mit der Mitbestimmung habe der Kindergarten überdies gute Erfahrungen gemacht. "Die Kinder lernen so auch, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen haben", so Glass. So hätten sie mal auf eigenen Wunsch Pizza zum Frühstück bekommen - "Aber danach wollten sie das auch nicht mehr", erinnert sie sich schmunzelnd.

(rey)