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Stadt Rees will zwei Jahre E-Car-Sharing testen

Kooperation mit „Innogy“ : E-Car-Sharing zunächst nur für die Stadtverwaltung

In Kooperation mit dem Unternehmen innogy SE will die Stadt Rees zwei Jahre lang das E-Car-Sharing testen. Das beschloss der Ausschuss für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe in seiner jüngsten Sitzung.

Zunächst soll ein Elektrofahrzeug der Marke Renault an der Ladesäule zwischen Rathaus und Pfarrkirche positioniert werden. Zu den Geschäftszeiten des Rathauses soll der Wagen für Dienstfahrten der Verwaltungsangestellten genutzt werden.

Nach 16 Uhr und an Wochenenden wird der Wagen langfristig auch den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Dafür müssen sie sich einmalig und kostenlos auf der Homepage von innogy SE registrieren. Gegen Vorlage der Registrierungsunterlagen, des Personalausweises und des Führerscheins erhalten sie dann bei der Stadtverwaltung eine Kundenkarte. Damit kann das Elektrofahrzeug gegen eine Gebühr von 45 Cent pro Kilometer genutzt werden. Die Stadtverwaltung selbst profitiert von einem günstigeren Tarif.

Aufgrund der Hygienebestimmungen in Corona-Zeiten sprach sich Bauamtsleiterin Elke Strede dafür aus, dass der Renault Zoe ZE 40 zunächst nur von der Verwaltung genutzt wird. Wann das Fahrzeug nach Rees kommt und es privat genutzt werden kann, gibt die Stadt noch bekannt. Zudem wird es Infoveranstaltungen geben. Registrierte Nutzer können mit ihrer Kundenkarte auch Elektrofahrzeuge in anderen Kommunen nutzen, darunter Hamminkeln, Wesel, Rheinberg und Xanten. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, können wir jederzeit ein zweites Fahrzeug kaufen“, sagte Stadtkämmerer Andreas Mai.