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Emmerich: Stadt fiebert neuen Betuwe-Plänen entgegen

Emmerich : Stadt fiebert neuen Betuwe-Plänen entgegen

Die Emmericher können bald Einsicht in die Entwürfe zur Fortführung des dritten Gleises der Betuwe-Route auf niederländischer Seite nehmen. Es geht um den Streckenabschnitt zwischen Zevenaar Oost und der deutschen Grenze bei Elten, ein etwa drei Kilometer langes Stück.

Bei dem Vorhaben handelt es sich nach dem Wissensstand der Stadt Emmerich um den Übergang und Anschluss des deutschen, dreigleisigen Betuwe-Ausbaus an die niederländische, zweigleisige Trasse. Genauere Informationen hat aber selbst die Verwaltung nicht: "Wir warten sehnsüchtig darauf", sagte Bürgermeister Johannes Diks. Zum Beispiel wäre mit den Plänen klar, auf welcher Seite der bestehenden Schienen das dritte Gleis denn nun eigentlich gebaut werden soll.

Die Papiere dazu — der Entwurf des "Trassenbeschlusses" und eine Zusammenfassung einer erstellten Umweltverträglichkeitsstudie — liegen ab kommendem Mittwoch, 26. September, bis einschließlich 6. November im Rathaus aus. Online sollen sie auf der Seite www.centrumpp.nl zu finden sein.

Jeder Bürger kann während der Auslegungsfrist schriftliche oder mündliche Stellungnahmen abgeben. Wer glaubt, dass er gegen die Pläne etwas einzuwenden haben könnte, sollte das auch tun. Denn der eigentliche Trassenbeschluss "Drittes Gleis Zevenaar — deutsche Grenze" wird voraussichtlich Anfang 2013 festgestellt. Und nur, wer rechtzeitig Stellung genommen hat, hat dann noch das Recht, Einspruch einzulegen.

Die Antwort auf ihre Stellungnahmen bekommen Bürger in einem "Antwortbericht" (Nota van Antwoord), der später gemeinsam mit dem Trassenbeschluss wiederum öffentlich ausgelegt wird.

Einsichtnahme im Rathaus, Zimmer 216, Montag bis Freitag 8.30 bis 12.15 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 bis 15.30 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr.

(RP/rl)