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St. Martin soll in Rees in diesem Jahr ziehen dürfen

Gespräche zwischen Stadt und Veranstaltern : St. Martin soll gefeiert werden

Die Stadt hat Gespräche mit Organisatoren und Martin-Komitees geführt. Die Verwaltung möchte, dass die Martinszüge nach Möglichkeit in Rees und den Ortsteilen stattfinden. Letztendlich entscheiden werden das die Veranstalter.

Die Stadt Rees hat in der vergangenen Woche Gespräche mit den verschieden Organisatoren der Martinszüge – Kindertageseinrichtungen, Schulen und den Martinskomitees – aus Rees und den Ortsteilen geführt. Wie Bürgermeister Christoph Gerwers betont, sollen in diesem Jahr die Martinszüge nach Möglichkeit stattfinden. Im vergangenen Jahr waren sie seitens der Veranstalter ausgesetzt worden. In diesem Jahr ist die Lage anders. „Die Corona-Schutzverordnung lässt diese Züge zu, und wir sind hier in der Stadtverwaltung auch der Auffassung, dass das verantwortungsvoll durchgeführt werden kann. Wir möchten auch, dass die Kinder wieder die Martinszüge feiern können. Die Veranstalter die bislang noch etwas zögerlich waren, werden sich jetzt noch einmal überlegen, ob sie diese Martinszüge durchführen“, so Gerwers in seiner Videobotschaft auf der städtischen Homepage. Er hofft, dass die Züge in allen Ortsteilen stattfinden werden.

Wie berichtet, sah sich die Stadt in der letzten Woche veranlasst, Gerüchten entgegen zu treten, die Martinszüge würden auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Gerwers machte in diesem Zusammenhang auch noch einmal klar, dass im vergangenen Jahr nicht die Stadt, sondern die Veranstalter selbst die Umzüge abgesagt hatten.

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Die frühen Absagen hatten im letzten Jahr vereinzelt zu Kritik geführt. Unter anderem deshalb gründete sich die Initiative „Kindern eine Stimme geben“, die Kindern und Jugendlichen in Rees mehr Mitspracherecht verschaffen wollte.

In diesem Jahr dürfen die Züge also stattfinden. Ob sie tatsächlich losziehen werden, hängt allerdings letztlich von den Veranstaltern ab – je nach Ortsteil Kindergärten, Schulen oder Martinskomitees. Sie tragen die Verantwortung für den Umzug. Unüberwindbare Hürden seitens der Stadt Rees soll es nicht geben.