Lokalsport: Zukunftskonzept des Reeser Rudervereins geht auf

Lokalsport: Zukunftskonzept des Reeser Rudervereins geht auf

Wassersportler bauten ihre Schulden ab und können mit frischem Kapital investieren. Mitgliederzahlen verdreifacht.

Der Reeser Ruderverein befindet sich derzeit in einem ruhigen Fahrwasser. Auf der Jahreshauptversammlung konnte der Vorstand nur Positives berichten.

Lag der Schuldenstand vor drei Jahren noch bei rund 28.000 Euro, verfügt der Verein jetzt über ausreichendes Kapital, neue Boote zu kaufen und das Bootshaus an der Wasserstraße zu modernisieren. "Das Konzept unseres wiedergewählten Vorsitzenden Peter Beckmann ist voll aufgegangen. Es hat den vom Niedergang bedrohten Verein nicht nur gerettet, sondern wiedererstarken lassen", sagte der neu gewählte zweite Vorsitzende Harry Schulz. "Entscheidende Faktoren sind die Förderung der Aktivitäten sowie die Investition in die Erweiterung der Steganlage mit maximal möglicher Belegung am Reeser Meer. Hieran hat auch die Stadt Rees, die einen Stromanschluss ermöglicht hat, einen erheblichen Anteil. Die Einnahmen konnten somit maximiert und die Mitgliederzahlen verdreifacht werden, wobei der Zuwachs im wesentlichen auf Familienmitgliedschaften beruht."

Dank Nicole Schreiber kann inzwischen ein regelmäßiges und qualifiziertes Training, auch im Winter in der Halle, angeboten werden. Ein besonderer Fokus werde auch künftig auf die Förderung der Jugendarbeit gelegt, unterstreicht Beckmann.

Zur neuen Kassenwartin wurde Christine Winz, zum neuen Schriftführer Heinz Terhorst bei der Versammlung gewählt. Die bisherigen Abteilungsleiter des Mehrspartenvereins wurden erneut in ihren Ämtern bestätigt: Willi Woida für die Taucher, Frank Lange für die Segler sowie Nicole Schreiber für die Ruderabteilung. Zu Verantwortlichen für die Liegenschaften wurden Bernhard Brömling (Reeser Meer/Steganlage/Beachvolleyballfeld) sowie Jürgen Steinke (Bootshaus) ernannt.

Die nächsten gesteckten Ziele sind die Realisierung eines mobilen Bootsunterstandes am Reeser Meer sowie die Wiederbelebung des Bootshauses am Rhein. Des Weiteren stehen die Anschaffung professioneller Trainingsgeräte für die Ruderabteilung sowie Sanierungsarbeiten der Steganlage am Reeser Meer und des Bootshauses am Rhein an.

(RP)