Fußball: Wieggers zum VfR Warbeyen

Fußball : Wieggers zum VfR Warbeyen

Große Herausforderung für den Emmericher Fußball-Trainer Holger Wieggers: Bezirksliga-Spitzenreiter VfR Warbeyen präsentierte den 38-Jährigen gestern Abend als Nachfolger von Thomas von Kuczkowski.

emmerich / warbeyen Endlich hat das Warten für Holger Wieggers ein Ende ! Nach dem 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen den Hamminkelner SV präsentierte der VfR Warbeyen, dessen erste Mannschaft jetzt mit sechs Punkten Vorsprung auf den RSV Praest die Bezirksliga-Tabelle anführt, den Emmericher Fußball-Trainer gestern Abend als Nachfolger von Thomas von Kuczkowski. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Der VfR Warbeyen ist ein Verein mit großer Perspektive. Ich bin mir ganz sicher, dass Thomas von Kuczkowski die Mannschaft in die Landesliga führt. Und in der nächsten Saison möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir dort auf Anhieb eine gute Rolle spielen“, sagte Wieggers gestern Abend, nachdem VfR-Vorsitzender Christian Nitsch die Katze aus dem Sack gelassen hatte.

Vorsitzender hatte Qual der Wahl

Der Vereinsboss, der maßgeblichen Anteil an der sportlichen Erfolgsgeschichte hat, die der linksrheinische Dorfverein seit einigen Jahren schreibt, war in der Winterpause mit der Nachricht konfrontiert worden, dass Noch-Coach Thomas von Kuczkowski zur kommenden Spielzeit zum Verbandsligisten Viktoria Goch wechselt. Mit der Suche nach einem neuen Trainer hatte sich Nitsch etwas Zeit gelassen. Er hatte schließlich auch die Qual der Wahl, da etliche Übungsleiter aus der Region starkes Interesse an dem Posten bekundet hatten. Die Entscheidung pro Wieggers fiel in der vergangenen Woche, nachdem der 38-Jährige in mehreren Gesprächen mit dem VfR-Vorstand seine Sachkenntnis unter Beweis gestellt hatte. Unter anderem hatte der künftige Linienchef Stärken und Schwächen der aktuellen Bezirksliga-Spieler exakt benennen können.

Holger Wieggers kündigte gestern an, den B-Ligisten SV Vrasselt II trotz der jüngsten Entwicklung bis zum Saisonende im Abstiegskampf zu unterstützen. Allerdings wird er sich ab sofort sonntags die Spiele seiner künftigen Mannschaft anschauen, die sich auf dem Weg in die Landesliga kaum noch bremsen lassen wird.

(RP)
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