Motorsport: Wie Barrichello einst Hülkenberg austrickste

Motorsport : Wie Barrichello einst Hülkenberg austrickste

Formel 1: Emmericher schwelgt in Erinnerungen.

Die Motorsport-Welt ist im Wandel. Alles ist teurer als vor ein paar Jahren, als Nico Hülkenberg mit dem Sport begann. Mit acht Jahren war das, gut eine halbe Autostunde von Emmerich entfernt in den Niederlanden. Eine befreundete Familie hat ihn und seine Eltern damals mitgenommen zu einer GoKart-Strecke. „Darf ich das auch mal probieren?“, fragte der heute 32-jährige Hülkenberg seinen Vater. Der stimmte zu, der Rennfahrer Nico Hülkenberg war geboren.

„Kein normaler Mensch kann sich das heute noch leisten“, erinnert sich Hülkenberg im Podcast mit RTL-Moderator Florian König zurück an seine Anfänge im Motorsport. „Man muss Glück haben, dass man einen Sponsor findet, der einen von Anfang an unterstützt.“ Talente aus „normalen Familien“ hätten es heutzutage schwerer, sagt Hülkenberg. Motorsport ist eine kostspielige Angelegenheit. War es vor 15 Jahren schon und ist es heute umso mehr. „Meine Familie hat auf Urlaube, ein neues Auto oder neue Möbel verzichtet und das Geld in mich gesteckt“, zeigt sich Hülkenberg im Gespräch mit König sehr dankbar.

Zudem sprachen sie über Hülkenbergs Anfänge in der Formel 1. Erster Teamkollege war 2010 bei Williams der erfahrene Rubens Barrichello, der einst an der Seite von Michael Schumacher Ferrari fuhr. „Er hat mir oft eine Lektion erteilt“, sagt Hülkenberg.