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Lokalsport: Vrasselter Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht

Lokalsport : Vrasselter Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht

Eine Premiere erlebt der SV Emmerich-Vrasselt im morgigen Heimspiel (Anpfiff um 15 Uhr im Stadion "Dreikönige") gegen Rheinwacht Erfgen. Denn zum ersten Mal wird Klaus Lindau als Trainer die sportliche Verantwortung für das Team aus dem Emmericher Süden tragen. Drei Übungseinheiten hat der Nachfolger von Markus Schneiders, der aus persönlichen Gründen das Traineramt niederlegte, mit seiner Mannschaft bisher absolviert. Und die ersten Eindrücke waren für Lindau positiv.

"Die Spieler, die bis jetzt bei den Einheiten dabei waren, sind alle sehr offen, engagiert und motiviert. Allerdings ist unsere Personaldecke nach wie vor dünn", so Lindau.

André Barth, Dennis Knoop und Luis Derksen werden definitiv verletzungsbedingt fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jeremias Geurtsen und Lukas te Laak. Allerdings ist Erik Schulz wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen und wird im Kader stehen.

"Für uns wird es am Sonntag eine schwere Aufgabe sein. Denn jeder erwartet, dass wir gegen den Tabellenletzten aus Erfgen drei Punkte holen. Und sollte uns dies nicht gelingen, sind wir natürlich die Deppen", weiß der neue Vrasselter Trainer, dass sein Team es in dieser Begegnung eigentlich niemanden Recht machen kann. Doch Lindau sieht der Partie positiv entgegen.

"Auch wenn die jungen Spieler aus der zweiten Reihe die Personallücken noch nicht eins zu eins füllen können, haben wir unsere Stärken. Und die wollen wir natürlich auch ausspielen und die Punkte in Vrasselt behalten. Deshalb ist die Zielvorgabe trotz aller widrigen Umstände einfach: wir müssen die Partie gewinnen", macht Lindau eine klare Ansage.

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Und vom Tabellenstand her gehen die Gastgeber trotz der Vorkommnisse der letzten Wochen als klarer Favorit in die Partie. Zwar hinkt man mit elf Zählern aus acht Partien und dem elften Tabellenplatz den Erwartungen um einiges hinterher, doch der Gast aus Erfgen steckt in einer noch größeren Krise. Magere drei Punkte hat der Aufsteiger erst einfahren können. Am fünften Spieltag konnte die Mannschaft um Trainer Dragan Vasovic einen 4:3-Auswärtssieg bei der SGE Bedburg-Hau erzielen, mehr sprang bisher für den Aufsteiger nicht raus. Und diese Situation scheint für die Mannschaft von der linken Rheinseite ungewohnt.

"So selten zu gewinnen, ist neu für uns. Die Mannschaft muss nun zeigen, dass sie Charakter hat" fordert Vasovic von seinem Team. Allerdings muss der Gast aufgrund von Verletzungen erneut seine Abwehrformation ändern. "Das macht die Aufgabe natürlich nicht einfacher für uns", weiß auch der Trainer.

(RP)