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Fußball: Viele Fans werden beim Budenzauber dabei sein

Fußball : Viele Fans werden beim Budenzauber dabei sein

Eine fast schon magische Anziehungskraft wird die Hansahalle in den kommenden Tagen auf die Freunde des Fußballsports ausüben. Die Emmericher Stadtmeisterschaften, bei denen schon die ersten Entscheidungen gefallen sind, steuern ihrem Höhepunkt entgegen - den Partien der ersten Mannschaften.

Gerade in der Grenzstadt ist die Faszination an den Hallenspielen unverändert hoch. Mehr als 1200 Fans sahen in den Vorjahren an den beiden Turniertagen zu. Nach den Feiertagen hat sich die Hansahalle zu einem Fixpunkt für Sportbegeisterte entwickelt. Auch nun rechnet der ausrichtende SVV Emmerich-Vrasselt wieder mit einem enormen Andrang. Allerdings gibt es ein Limit. "Mehr als 600 Fans kommen nicht in die Halle. Aus Sicherheitsgründen müssen wir dann dicht machen", erzählt Paul Tenbrink, stellvertretender Vorsitzender des SVV. Beim Gastgeber geht man aber davon aus, dass es Titelkämpfe ohne Zwischenfälle geben wird. "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gelungene Stadtmeisterschaften erleben werden, die allen Beteiligten in guter Erinenrung bleiben", sagt Vrasselts Vereinschef Ulli van Embden.

Und das es zu einem regelrechten Budenzauber wird, haben die Aktiven auf dem Hallenparkett selbst in der Hand beziehungsweise auf dem Fuß. Akteure wie die Praester Patrick Gottschling und Sezgin Baran oder der Eltener Kay Seidler sind immer für das eine oder andere Kabinettstückchen gut. Die Spiele leben von der Spannung und der Spielfreude der Kicker. Zum anderen kann sich der Fan einen aktuellen Überblick über die Leistungsstärke seines Clubs verschaffen; schließlich sind alle sechs Fußballvereine Emmerichs dabei.

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Natürlich fällt die Favoritenrolle dem ranghöchsten Verein zu. Landesligist RSV Praest misst sich in der Vorrunde mit dem VfB Rheingold Emmerich und Fortuna Elten. Kurios an der Auslosung ist, dass diese drei Teams in 2011 die Plätze eins bis drei belegten. Damals setzte sich der RSV im Finale mit 4:2 gegen den VfB durch, und die Fortuna schlug in der Begegnung um Platz drei den heutigen Gastgeber. Für die Konkurrenten wird es schwer sein, dem RSV ein Bein zu stellen. Zu gut ist die Elf von Trainer Roland Kock aufgestellt. Allerdings präsentiert sich Bezirksliga-Absteiger VfB Rheingold Emmerich in dieser Spielzeit deutlich stabiler und strebt nicht von ungefähr dem direkten Wiederaufstieg entgegen. Da wird es für die Fortuna eng. Die Elf wurde vor der Saison hoch gehandelt. Aber die Mannschaft enttäuschte und holte in der Hinrunde magere drei Siege. Nun bietet sich in der Halle die Möglichkeit der Rehabilitation. Vielleicht glückt dem Team von Spielertrainer Inan Güden ja eine Überraschung. Diese wird in der anderen Vorrundengruppe ausbleiben. Zu krass ist hier das Leistungsgefälle. Der SVV wird voraussichtlich recht locker als Gruppensieger in die am Sonntag auszutragende Finalrunde einziehen. Wahrscheinlich wird dies die Eintracht auch schaffen. Deren Trainer Freddy Kastein nimmt seine Spieler auch in die Pflicht. "Wir wollen auf jeden Fall die Spiele der Finalrunde am Sonntag erreichen", setzt der Coach seine Kicker unter Druck.

Der Dritte im Bunde, die DJK Hüthum-Borghees, wird versuchen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Selbst das wird schwer werden, denn in der laufenden Meisterschaftsrunde in der Kreisliga C nimmt die Mannschaft von Axel Büns nur den vorletzten Rang ein.

(RP)