Lokalsport: VfB Rheingold gibt sich nicht auf

Lokalsport : VfB Rheingold gibt sich nicht auf

Fußball: Der B-Ligist steht zwar auf Platz zwei, hofft aber noch auf den Aufstieg.

Für den VfB Rheingold Emmerich wird es wohl bis zum Schluss eine Zitterpartie bleiben. Die Frage, ob es am Ende mit der Rückkehr in die Fußball-Kreisliga A klappt, ist noch offen. Momentan weisen die Rheingolder bei noch vier verbleibenden Partien einen Rückstand von vier Zählern auf Tabellenführer BW Wertherbruch auf - und nur der Meister wird auch sicher aufsteigen. Dementsprechend sind die Emmericher auf Schützenhilfe angewiesen.

Der Tabellenzweite wird nur dann zusätzlich den Sprung in die höhere Klasse schaffen, wenn er zum einen ein Aufstiegsspiel gegen den Zweiten der Parallelgruppe erfolgreich bestreitet, und zum anderen der Vertreter aus dem Kreis elf, der in der Bezirksliga-Gruppe sechs die Relegationsspiele absolvieren muss, auch die Klasse hält. "Wir müssen jetzt einfach unsere letzten Partien alle gewinnen und mal schauen, wie es dann aussieht", sagt Thorsten Thüß, stellvertretender Vorsitzender des VfB, der auf einen erfolgreichen Endspurt und Patzer der Konkurrenz hofft. Mit TuB Bocholt II kann noch ein weiteres Team in den Aufstiegskampf eingreifen. Die Mannschaft liegt zwei Zähler hinter den Rheingoldern, hat aber ein Spiel weniger bestritten.

Zwar schießen die von Dennis Lindemann trainierten Emmericher mit Abstand die meisten Treffer (84) in der Liga, haben allerdings auch eine löchrige Defensive. "43 Gegentreffer sind eher die Bilanz eines Abstiegskandidaten", sagt Thüß. So gab es unter anderem ärgerliche Unentschieden gegen den SC 26 Bocholt II (4:4) und die DJK Rhede (2:2). Die ungewisse Klassenzugehörigkeit erschwert auch die personelle Planung beim Traditionsverein. "Aus dem aktuellen Kader werden wohl alle bleiben, aber mit Zusagen von Neuzugängen ist es schwierig", sagt Thüß.

(misch)