Lokalsport: Verena Peters: Drei Tore in neun Minuten

Lokalsport : Verena Peters: Drei Tore in neun Minuten

Frauen-Fußball: Landesligist SV Rees gewinnt beim SV Brünen nach einem 1:2-Rückstand noch mit 5:2. SV Haldern verliert bei Arminia Klosterhardt mit 0:1. Bezirksliga-Spitzenreiter Eintracht Emmerich erreicht ein 0:0 in Lowick.

Mit drei Treffern innerhalb von neun Minuten hatte Verena Peters maßgeblichen Anteil daran, dass der SV Rees in der Fußball-Landesliga der Frauen einen 5:2 (1:1)-Erfolg beim SV Brünen schaffte. Der Reeser Coach Uwe Landman musste sein Team umbauen, da in Sarina Roszykiewicz (Urlaub), Johanna Umbach (Zerrung) und Valerie Tenbrün (privat verhindert) gleich drei Spielerinnen im Offensivbereich fehlten.

Der SV Rees hatte beim Vorletzten zwar in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Doch beim Abschluss haperte es. In der 40. Minute bekam der Gast den Ball nach einem Freistoß nicht aus der Gefahrenzone - Laura van Berk staubte zum 1:0 für Neuling Brünen ab. Praktisch im Gegenzug gelang dem SV Rees mit Unterstützung des Gegners der Ausgleich. Der Brünerin Julia Bosmann traf nach einer Flanke von Jule Linkner ins eigene Tor.

Nach dem Wechsel setzte der Gastgeber mehr auf Offensive. In der 56. Minute passte die Abstimmung zwischen Lisa Merling und Verena Wonsikowski nicht, was SVB-Stürmerin Anika Rabeling zum 2:1 nutzte. Dann kam die große Zeit von Verena Peters. Zunächst erlief sie einen Steilpass von Lisa Merling und traf zum 2:2 (62.). In der 65. Minute verwandelte sie einen Eckball direkt. Und in der 72. Minute markierte sie das 5:2. Zwischenzeitlich hatte Kira Lamers auf 4:2 erhöht (68.). "Aufgrund der Ausfälle hatte ich ein schwieriges Spiel erwartet. Gut, dass wir Mitte der zweiten Hälfte zulegen konnten", sagte Trainer Landman, dessen Team auf Rang acht vorrückte.

SV Rees: Wonsikowski - Derksen, Merling, Heckershoff, Eickhoff (90. Umbach), Lamers, Landman, Nieder, Peters, Linkner (72. Kistemann), Hübner.

"Das war ein typisches Unentschieden-Spiel. Beide Teams haben sich im Mittelfeld neutralisiert", sagte Ulrich Lammers, Trainer des Frauen-Landesligisten SV Haldern, nach der 0:1 (0:0)-Niederlage des Tabellenzehnten beim Sechsten Arminia Klosterhardt. Zwei Szenen waren spielentscheidend. Der Gastgeber traf auf Kunstrasen nach einer Stunde mit einem Sonntagsschuss aus 28 Metern. In der 80. Minute hatte Christina Paus per Strafstoß die große Chance zum Ausgleich. Sie verwandelte, doch der Referee ließ den Elfmeter wiederholen. Diesmal scheiterte die Haldernerin. "Wir haben uns nicht nur in dieser Szene benachteiligt gefühlt", sagte Lammers. Judith Uebbing erlitt eine schwere Rippenprellung, als zwei Spielerinnen auf sie fielen.

SV Haldern: Teloh - Brömling, Neijenhuis, Freihoff, Uebbing, Reuyß (64. Hegmann), Janßen (70. Kerkhoff), Brücker, Venhuis (58. Finken), Paus, Baumann.

Bezirksliga-Spitzenreiter Eintracht Emmerich musste sich bei der DJK SF Lowick mit einem 0:0 begnügen "Wir haben gut angefangen, dann aber den Faden verloren. Auch die zweite Hälfte war nicht gut", sagte Coach Chris Hempel. In der 80. Minute hatte die Eintracht Pech, dass ein Treffer von Fabienne Vennemann wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Eintracht Emmerich: Kratz - Cosgun, Heselmann (61. Mebus), Janßen, Berendsen (68. Lewald), Kemmetter, Hübers, van Oostveen, von Bargen, Dercks-Reimer, Vennemann.

(RP)