Triathlon-Team des Reeser SC trotzt den Widrigkeiten

Triathlon : Team des Reeser SC trotzt in Wissel allen Widrigkeiten

Beim Wettkampf in Wissel belegt der Verbandsligist den siebten Platz. Gegenwind und Hitze können die Reeser nicht bremsen.

Starker Wellengang, Wind und große Hitze waren die Gegenspieler der Reeser Triathleten beim Triathlon in Wissel. Am frühen Morgen fiel der Startschuss für das Verbandsligateam des RSC. Für Frank Schuster, Tobias Beyer, Tim Rautenstrauch und Christian Schulze-Böing galt es auf den 1500 Metern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen, an die guten Leistungen beim Liga-Auftakt in Bonn anzuknüpfen.

Das Team präsentierte sich in einer starken Form und belegte in der Teamwertung Platz sieben. Hervorzuheben ist die Schwimmleistung von Tobias Beyer, der trotz hohen Wellengangs als Zweitschnellster nur 21 Minuten benötigte. Tim Rautenstrauch, Liganeuling und erst seit kurzerm im Team des Reeser SC, lieferte auf dem windigen Radkurs eine starke Vorstellung ab und fuhr ein so hohes Tempo, dass er den Rückstand nach dem Schwimmen wettmachen konnte und auf einer vorderen Position nach dem Radfahren zum Laufen wechselte. Frank Schuster kam mit den hohen Temperaturen auf der Laufstrecke am besten klar und lief als Erster des Reeser Teams über die Ziellinie.

Holger Schütze, der als Einzelstarter im offenen Feld über die gleiche Distanz an den Start ging, nutzte den Wettkampf als Standortbestimmung für einen anstehenden Mitteldistanz-Wettkampf in Portugal, an dem er mit seinem Vereinskollegen Markus Perolles teilnehmen wird. Er erreichte in seiner Altersklasse den 27. Platz. Nachdem die Ligastarter ihren Wettkampf abgeschlossen hatten, begab sich Thomas Seelen auf die Sprintstrecke. Über diese Distanz waren auch die meisten Athleten am Start. Hier galt es, 500 Meter zu schwimmen, 21 Kilometer mit dem Rad zu fahren und abschließend 5,4 Kilometer zu laufen. Dem Routinier gelang es, sich durchzusetzen und schwamm gleich an die Spitze des Feldes. Am Ende der Schwimmstrecke dann nur knapp geschlagen verließ er als Zweiter das Wasser und konnte sich durch eine starke Leistung auf dem Rad in der Spitzengruppe behaupten. Spannend wurde es dann beim abschließenden Lauf.

Da es für Thomas Seelen der erste Wettkampf nach längerer verletzungsbedingter Laufpause war, wusste er seine Leistung selbst nicht einzuschätzen. Er schaffte es zwar nicht, an den führenden Jörg Wittag heranzukommen, lief aber die zweitschnellste Laufzeit und erreichte das Ziel auf Gesamtplatz zwei. Seelen war damit sehr zufrieden und blickte schon auf die nächsten Triathlonveranstaltungen. „Da wünsche ich mir dann nur wieder weniger Wind. Beim Radfahren auf der Wendepunktstrecke zeigte meine Tachonadel bei Rückenwind zwar immer 50 bis 54 Stundenkilometer, nach dem Wendepunkt hat mich der starke Wind dann aber fast von der Straße geweht“, sagte er.

(RP)