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Fußball: Thomas Ney erwartet "eine ausgeglichene Liga"

Fußball : Thomas Ney erwartet "eine ausgeglichene Liga"

Ney, der gemeinsam mit Fritz Verhey die Eintracht-Damen trainiert, muss aus 30 Spielerinnen ein Team formen.

Für die Damen von Eintracht Emmerich begann die letzte Landesliga-Saison alles andere als positiv: In der Hinrunde errangen sie gerade mal zwölf Punkte und lagen auf einem der unteren Plätze. Verletzungspech und Ausfälle wegen Ausbildung und Beruf waren unter anderem die Gründe für das schlechte Abschneiden. In der Rückrunde lief es dann besser, da gab es nur drei Niederlagen: Mit insgesamt 35 Punkten beendeten die Eintracht Damen die Saison 2013/14 auf dem siebten Platz.

"Daran wollen wir anknüpfen und hoffen, dass es ohne Verletzungen weiter geht", wünscht sich Trainer Thomas Ney für die neue Saison. Die Chancen stehen gut, denn beim Kader bleibt fast alles beim alten. Insgesamt sind 30 Damen in der ersten und zweiten Mannschaft aktiv. Als Neuzugang kommt Meike Holtmann vom Bezirksligisten Borussia Münster. Die erfahrene Spielerin zog vor einem halben Jahr beruflich bedingt nach Emmerich - sie arbeitet als Referendarin am Gymnasium Aspel. Sie spielte aber zuerst noch die Saison in Münster zu Ende. Nach ihrer Babypause kommt Francis Siemes wieder, dafür macht Karen Klotzky jetzt eine Babypause, sie erwartet ihr Kind im Oktober. Torfrau Svenja Gipkens geborene Villbrandt hatte wegen einer zusätzlichen Ausbildung zur Buchhalterin ein halbes Jahr Pause eingelegt, steht jetzt aber wieder voll zur Verfügung. Stammspielerinnen wie Canan Cosgun, die wegen eines Unfalls die komplette Hinrunde verletzt war, Gina Heißen, die beruflich sehr eingespannt war, Kapitänin Miriam Kemmeter, Michelle Ney, Melanie Jansen, Ota Wennekers und Ludmilla "Ludi" Dercks-Reijmer sind alle im Training und stehen in dieser Saison voraussichtlich wieder regelmäßig auf dem Platz. Die "Küken" im Team sind Vivien und Fiona Kummetat, die gerade 18 Jahre alt sind. Sie kommen aus der eigenen Jugend, haben dann zwei Jahre in der U17-Nachwuchsmannschaft des SV Rees gespielt und sich weiterentwickelt und spielen seit der letzten Saison wieder für ihren Heimatverein.

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Auch im Trainerstab gab es Veränderungen. Chris Hempel, der sieben Jahre lang die Eintracht-Damen betreute, hört als Trainer auf. Er war für das Technik- und Taktik-Training zuständig, diesen Part übernimmt jetzt Fritz Verhey. "Aber zurzeit, wo Fritz noch in Urlaub ist, und auch wenn 'Not am Mann' ist, dann springt Chris ein", so Thomas Ney, der die erfolgreiche Landesligamannschaft bereits im 14. Jahr betreut und für das Torwart- und Konditionstraining zuständig ist. In der Landesliga ist die Mannschaft mittlerweile etabliert, sie bestreitet dort ihre siebte Saison. Im ersten Jahr des Aufstiegs reichte es gerade zum vorletzten Platz, aber bereits zwei Mal hatte die Mannschaft die Chance zum Aufstieg in die Niederrheinliga, scheiterte jeweils nur knapp im Entscheidungsspiel "Wir können jeden schlagen, wenn wir von Verletzungen und Ausfällen verschont bleiben", sagt Trainer Thomas Ney. Ziel in der neuen Saison sei es, möglichst viele Mannschaften hinter sich zu lassen. Mit einem Platz unter den ersten 5 sei er zufrieden. Favorit ist für ihn Nachbar VfR Warbeyen. "Aber auch die Aufsteiger SV Haldern und Tusem Essen zeigen viel Qualität." In diesem Jahr werde es spannend zugehen in der Liga, weil es keine "Überflieger" gebe wie Budberg und Essen-Schonnebeck in den letzten Spielzeiten und die Liga somit ausgeglichener ist, so Ney.

(RP)