Tennis TC Rotweiss Emmerich aufgestiegen

Aufstieg in die Bezirksklasse A : Tennis: Die Damen 40 II des TC RW marschieren durch

Das Aufgebot um Mannschaftsführerin Sophie Bossmann steigt als Vizemeister in die Bezirksklasse A auf

Die zweite Damen-40-Mannschaft des Tennis Clubs Rotweiss Emmerich hat eine beinahe makellose Bilanz in der diesjährigen Freiluftsaison. Als Aufsteiger siegte das Team um die französische Spitzenspielerin Sophie Bossmann zum Auftakt bereits mit 7:2 gegen Kevelaer. Auch gegen den Sportpark Moers-Asberg, TuS Baerl und zum Saisonabschluss gegen die Zweitvertretung von Rumeln-Kaldenhausen gewannen sie – jeweils mit 6:3. Die feierliche Konsequenz: Das Reserve-Aufgebot sorgt für den Durchmarsch und steigt in die Bezirksklasse A auf.

Durch die starken Leistungen machten sie auch die zwischenzeitliche Niederlage gegen den TC Blau-Weiß-Gold Straelen wett, die als Meister ebenfalls aufsteigen. „In diesem Jahr haben wir uns erstmal auf das Ziel Klassenerhalt konzentriert. Ich habe aber schon relativ früh vom Aufstieg gesprochen, wenngleich ich von meinen Teamkolleginnen für verrückt erklärt wurde“, sagt Bossmann, die auch die Gastronomie im Clubheim des TC Rotweiss Emmerich verantwortet. Den direkten Durchmarsch zu schaffen, sei beinahe historisch für das Team. „Wir waren erfolgreich, weil wir so entspannt aufgespielt haben. Unsere Chancen im kommenden Jahr sind überschaubar, aber wir freuen uns, einfach mal in diese Klasse hineinschnuppern zu dürfen“, sagt sie weiter.

Zu Bossmanns Rotweiss-Mannschaft gehören weiter Annette Büscher, Svenja Rohland, Claudia Smeenk, Nicole Beumer, Susanne Walbohm, Britta Karschen, Brigitte Evers, Ingrid van de Lest, Anna Palluch und Susanne Verheyen.

Als Tabellenletzter muss die zweite Herrenmannschaft um Kapitän Roman Mohnen den Gang in die Bezirksklasse C antreten. Während die Erstvertretung den Aufstieg perfekt gemacht hat, konnte die zweite Mannschaft keinen Punkterfolg verbuchen.

Erwartungsgemäß schwierig entwickelte sich die Saison für die Herren II, die mit zwei Aufstiegen in Serie von der Kreisklasse in die Bezirksklasse B durchmarschiert waren. „Mir war klar, dass man das Ziel Klassenerhalt nur gemeinsam mit Aushilfspersonal der Herren I erreichen könne. Leider klappte dieses Vorhaben aus verschiedenen Gründen nicht, sodass man in den entscheidenden Spielen jeweils mit 4:5 unterlag“, sagt Mohnen.

Tatsächlich setzte es gegen den TC 80 Sevelen und den Uedesheimer TV nur eine äußerst knappe Niederlage. Zuletzt aber wurde es nochmal deutlich: 0:9 verlor das Mohnen-Aufgebot beim CSV Marathon Krefeld. Zwar hätten einige seiner Schützlinge immer wieder souveräne Einzel- und Doppelerfolge feiern können, zu einem Mannschaftssieg aber reichte es nicht. „Leider konnten wir in den entscheidenden Spielen nicht in Bestformation antreten. Die Gründe hierfür sind vielseitig und haben mich sehr enttäuscht“, resümiert Mohnen. Nun gehe es darum, sich neu aufzustellen, um im nächsten Jahr wieder anzugreifen. „Aufgeben kommt natürlich nicht in Frage“, sagt Mohnen.

Auf eine starke persönliche Bilanz können in diesem Jahr Vincent Steinebach und Franz Staud zurückblicken. Während Steinebach drei Matches für sich entscheiden konnte, blieb Staud im Zuge seiner beiden Einsätze ohne Niederlage.

Die Herren 40 von Mannschaftsführer Holger Houben-Ring stehen vor einem spannenden Saisonfinale in der Bezirksklasse B. Am kommenden Samstag (14 Uhr) treten die Vorletzten der Tabelle vor heimischem Publikum gegen Schlusslicht Eintracht Twisteden an. Es steht ein spannendes Fernduell mit BW Kevelaer an. Die Emmericher Herren müssen ihre Begegnung gewinnen, gleichzeitig dürfen die Blau-Weißen gegen den VfL Nierswalde nicht allzu hoch siegen. „Es wird sehr spannend, aber ich bin optimistisch. Erst einmal müssen wir nur auf uns schauen. Dann schauen wir weiter“, sagt Houben-Ring.

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