Emmerich: Tennis: Rotweiss-Damen zuversichtlich

Emmerich : Tennis: Rotweiss-Damen zuversichtlich

Die Tennis-Wintersaison steht vor der Tür. Der TC Rotweiss Emmerich bringt fünf Mannschaften an den Start. Die Damenerstvertretung schlägt in der Bezirksliga auf, die Herren von Kapitän Roman Mohnen in der Bezirksklasse C.

Die Hauptsaison des hiesigen Tennissports ist zweifelsfrei der Sommer. Dann füllt der „weiße Sport“ die Emmericher Tennisanlagen mit Sportbegeisterten. Im Winter geht es in die Halle – so auch beim TC Rotweiss Emmerich. Dreizehn Mannschaften nahmen bis zuletzt am Medenspielbetrieb teil. Nun steht der Traditionsverein vor der Winterspielzeit. Sportwart Roman Mohnen hat im Zuge dessen fünf Mannschaften angemeldet. „Zum ersten Mal sind es so viele Mannschaften, das macht mich als Sportwart natürlich stolz“, sagt er. Die ersten Begegnungen warten Anfang Dezember, schon jetzt laufen die Trainingsvorbereitungen allerdings auf Hochtouren.

So gehen wie gewohnt die Tennis-Damen des TC Rotweiss in der Bezirksliga an den Start. Im vergangenen Jahr gelang dem Aufgebot von Mannschaftsführerin Saskia Mohnen der Klassenerhalt. Der ist auch nun wieder das erklärte Ziel: „Im letzten Jahr hatten wir immer durchweg spannende Spiele, sodass wir auch nun alles abrufen müssen, um in dieser hohen Spielklasse zu bestehen. Wir wissen, dass es schwer wird, nehmen die Herausforderung aber gerne an“, sagt Mohnen. Optimistisch aber stimme sie die im Vergleich zur Saison 18/19 deutlich verbesserte Personalsituation ihrer Mannschaft. Zudem könne man auf fünf Spielerinnen des Damen-40-Aufgebots zurückgreifen.

Gewissermaßen ist die Winterspielzeit auch eine Generalprobe für die Sommersaison: Immerhin ist das Team um Spitzenspielerin Stephanie Gorgs im Spätsommer sensationell in die Bezirksliga aufgestiegen. Nun treffen sie im Winter auf alte Bekannte: So hat sich unter anderem auch das Damenteam des TC Rot-Weiß Goch für den Medenspielbetrieb angemeldet, mit dem sich die Emmericherinnen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach gemessen haben. „Das wird bestimmt wieder ein hochinteressantes Derby“, sagt Saskia Mohnen. Die Damen-40-Mannschaft von Kapitänin Sophie Bossmann startet wiederum erstmalig im Winter. Das Aufgebot wird in der Bezirksklasse C aufschlagen. „Sie hoffen, den Schwung des Aufstiegs aus dem Sommer in den Winter mitnehmen zu können“, sagt Sportwart Mohnen.

Die Rotweiss-Herren wiederum starten nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr in der Bezirksklasse C. Dort treffen sie auf Gegner wie Solvay Rheinberg oder Viktoria Alpen. „Wir sind gut aufgestellt, haben ein tolles Team und freuen uns auf den Winter, der als Gradmesser dienen soll, um dann im nächsten Sommer wieder erfolgreicher als zuletzt aufzuspielen. Ich sehe uns auf einem guten Weg“, sagt Mohnen. Zum Hintergrund: Der Kader im Winter besteht vorrangig aus Akteuren der zweiten Mannschaft, die im Sommer höchst unglücklich aus der Bezirksklasse B abgestiegen war.

Die Herren-40-Akteure um Mannschaftsführer Holger Houben schlagen zum wiederholten Male im Winter auf. In der Bezirksklasse B erwarten sie unter anderem den Tennisclub Grün-Weiß Büttgen oder VSF Amern. „Wir sind uns trotz der großen Namen ziemlich sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen können“, sagt Houben. Die Reserve der Herren 40, angeführt von Kapitän Thomas Rohland, wird erstmalig an der Winterrunde teilnehmen. „Auch hier gilt ohne jede Zweifel: Wenn die Mannschaft den Aufstiegsschwung aus dem Sommer mitnehmen kann, wird sie erneut oben mitspielen können“, sagt Sportwart Roman Mohnen mit Blick auf die Bezirksklasse C.

Die erste Winterbegegnung dieses Jahres bestritt bereits die Mannschaft von Houben-Ring am vergangenen Wochenende. Mit 4:2 behielten die Rotweissen gegen die Zweitvertretung des TC Strümp die Oberhand. Holger Houben-Ring selbst gewann seine Einzelpartie mit 6:4, 3:6, 10:2. Hinter ihm ließ Christian Habedank seinem Kontrahenten mit 6:1, 6:0 keine Chance. Dominik Verheyen hatte nach drei Sätzen mit 5:7, 6:2, 10:8 das bessere Ende für sich. Einzig Thomas Huefnagels, der seinen Einstand für die Emmericher feierte, musste sich mit 6:7, 6:1, 10:8 geschlagen geben. Im Doppel holten Habedank/Verheyen wiederum mit 6:4, 6:0 den entscheidenden Zähler, Houben-Ring verlor mit Christoph Ovegoor mit 6:4, 6:7, 7:10. „Wir sind erleichtert, dass wir mit einem Duell auf Augenhöhe gut gestartet sind. Und das, obwohl wir nun eine Klasse höher spielen und die Leistungsstärken der anderen Mannschaften schwer einzuschätzen sind“, sagt Houben-Ring.