Lokalsport: SV Vrasselt will Wende herbeiführen

Lokalsport: SV Vrasselt will Wende herbeiführen

Fußball: Der Bezirksligist hat lediglich 14 Punkte einfahren können und steht nur auf einem Relegationsplatz. Heute sollen in der Heimpartie gegen die Zweitvertretung des 1. FC Bocholt unbedingt drei Zähler eingefahren werden.

Für Sascha Brouwer war 2017 aus sportlicher Sicht ein echtes Seuchenjahr. Nun hofft der Trainer des SV Vrasselt zumindest auf einen halbwegs versöhnlichen Abschluss in der heutigen Bezirksliga-Begegnung gegen die Zweitvertretung des 1. FC Bocholt. Die Partie auf dem Kunstrasen im Stadion Dreikönige wird um 16.30 Uhr beginnen.

Durch den Ausfall des kompletten Spieltages am vergangenen Wochenende stehen die Blau-Weißen, die in Buschhausen hätten antreten sollen, nach wie vor auf dem Relegationsrang. Mit 14 Zählern haben die Vrasselter momentan drei Punkte weniger auf dem Konto als der heutige Konkurrent.

Im Hinspiel hatten sich die beiden Teams am Bocholter Hünting mit einem torlosen Unentschieden getrennt.

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Trotz der negativen Serie der vergangenen Wochen will Brouwer seinen Schützlingen die Bereitschaft keineswegs absprechen. "Im Moment kommen einfach so viele Sachen zusammen, die nicht gut laufen, das hat jeder, der Fußball spielt, schon einmal erlebt, ob in der Bezirks- oder der Bundesliga".

Dass es im kommenden Jahr besser wird, wünscht sich auch SVV-Vorsitzender Ulli van Embden. "Wir hoffen, dass nach der Winterpause einige lange verletzte Spieler wie beispielsweise Fabian Berntsen in die Mannschaft zurückkehren werden, damit wir wieder voll angreifen können. Es wird sicherlich noch eine schwere Saison, aber ich bin überzeugt, dass wir die Wende schaffen".

Doch erst einmal hat Sascha Brouwer auch heute wieder einige personelle Sorgen. So fehlt jetzt auch noch Kapitän Jeremias Geurtsen wegen eines dicken Knies. Zumindest Schlussmann Luca Pollmann sollte im finalen Spiel des Jahres wieder zwischen den Pfosten stehen und auch Eric Schulz und Niklas Weyenberg, die zuletzt pausieren mussten, dürften einsatzfähig sein. "Ganz klar, wir müssen heute punkten", lautet die klare Ansage von Sascha Brouwer an seine Mannschaft - auch deshalb, um nicht mit verhagelter Laune bei der anschließenden Weihnachtsfeier zu sitzen.

(RP)