Lokalsport: SV Haldern muss Ostendorf ersetzen

Lokalsport : SV Haldern muss Ostendorf ersetzen

Fußball-Testspiele: 4:0 gegen Biemenhorst, aber Meniskusschaden bei Christoph Ostendorf. Sieg für den SV Vrasselt.

Im ersten Vorbereitungsspiel auf die Bezirksliga-Saison hielt sich Aufsteiger SV Haldern im Lindenstadion schadlos. Gegen den SV Biemenhorst setzten sich die Hausherren mit 4:0 (1:0) durch. Jürgen Stratmann war nach den 90 Minuten aber nicht wirklich zufrieden. "Ging so", lautete das Fazit des Halderner Trainers. "Spielerisch war das noch nicht das Gelbe vom Ei." Stratmann bemängelte vor allen eine zu hohe Anzahl von Fehlpässen in der Vorwärtsbewegung.

Vor der Pause brachte Christopher Kipp den Bezirksligisten in Front (25.). Nach dem Seitenwechsel legten die Halderner nach. Matthias Bauhaus (60.), Ferhat Güngör (75.) sowie Andreas Kosel (80.) hießen die weiteren Torschützen der Lindendörfler. Über 90 Minuten hütete die neue Nummer eins des HSV, Marvin Thölke, das Tor. "Er soll möglichst viel Spielpraxis sammeln", sagte Stratmann, der ein wenig das Verletzungspech beklagt. So wird Lukas Zitter noch einige Zeit verletzt ausfallen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, liegt bei Christopher Ostendorf ein Meniskusschaden vor. Dadurch wird er ebenso wie Zitter den Saisonstart verpassen. "Das müssen wir dann irgendwie anders auffangen", sagte Stratmann, dessen Team bereits am Dienstag wieder ran muss, wenn es zum Testkick beim Absteiger in die Kreisliga B, Blau-Weiß Bienen, antritt.

Der RSV Praest verlor sein Testspiel gegen den VfL Rhede 3:5 (3:1). Beide Teams gingen personell auf dem Zahnfleisch. "Unsere erste Hälfte war aber recht ordentlich", sagte RSV-Co-Trainer Ralf Knist, der ein Sonderlob an Dennis Thyssen verteilte. Der Stürmer erzielte ein Tor selbst (16.) und bereitete die beiden Treffer von Marcel Wolters (31./43.) vor. In der Halbzeit wurde der Landesligist dann wach gerüttelt. Die Rheder legten nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr und so war der Spielstand nach einer Stunde ausgeglichen. In der 61. Minute konnte sich der Praester Keeper Dennis Döring auszeichnen, als er einen Foulelfmeter parierte. Mit immer mehr schwindenden Kräften kassierte der Bezirksligist schließlich noch zwei weitere Treffer (73./88.).

Bei Olympia Bocholt unterlag der VfB Rheingold Emmerich 1:3 (1:1). Auf dem Kunstrasenplatz am Hünting wurde die Partie zwischen dem gastgebenden Bezirksligisten und dem Emmericher A-Ligisten ausgetragen. Für Holger Wieggers spielte das Resultat in der Vorbereitungspartie überhaupt keine Rolle. "Das Ergebnis ist total egal", sagte der Rheingold-Coach. "Mir hat sehr gut gefallen, wie sich die Jungs präsentiert haben." Schon in der sechsten Minute gingen die Bocholter durch einen direkt verwandelten Freistoß in Führung. VfB-Schlussmann André Barth hatte in dieser Situation vermutlich auf eine Flanke spekuliert. Der A-Ligist glich fünf Minuten vor dem Pausenpfiff aus. Nach Freistoß von Jens Wunder war Lukas Voetmann mit dem Kopf zur Stelle (40.). Nach der Pause war die Partie weiter durchaus ansehnlich. Die Heimelf nutzte dann zwei Kontergelegenheiten, um den 3:1-Sieg einzufahren (51./74.).

Der SV Vrasselt setzte sich gegen den SC 26 Bocholt 2:1 (2:0) durch. Den Vrasseltern standen im Duell zweier Bezirksligisten nur zehn Leute aus dem eigentlich 24 Mann starken Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung. "Unsere erste Hälfte war wirklich sehr gut", sagte Sascha Brouwer, der richtig zufrieden mit dem Auftritt seines Teams war, das durch Tore von Marc Warthuysen (12.) und Marco Buscher (20.) früh in Führung ging. Besonders freute sich der SVV-Spielertrainer, dass auch die Akteure aus der Reserve überzeugten.

(RP)