Fußball: Stratmann bleibt Trainer des SV Haldern

Fußball : Stratmann bleibt Trainer des SV Haldern

Beim Fußball-A-Ligisten SV Haldern wird weiter auf Kontinuität gesetzt. Jürgen Stratmann hat seinen Vertrag als Trainer der ersten Mannschaft um ein weiteres Jahr verlängert. "Wir können mit Recht stolz und froh sein, dass wir einen solch ehrgeizigen und motivierten Trainer für eine weitere Spielzeit an unseren Verein binden konnten. Jürgen lebt Fußball und ist für uns mehr als nur ein Trainer", sagt Markus Sprenger, stellvertretender Abteilungsleiter der Fußballsenioren beim SV Haldern.

Der derart Gelobte lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Engagement bei seinem Heimatverein auch eine Herzensangelegenheit ist. "An erster Stelle steht der SV Haldern. Wenn ich mich ausgebrannt gefühlt hätte, wäre ich von selbst an die Verantwortlichen herangetreten und hätte gebeten, dass ich eine Pause bekomme", sagt Stratmann, der im Sommer dann in seine zehnte Spielzeit als verantwortlicher Übungsleiter bei den Lindendörflern geht. Ohne Zweifel ist die bisherige Amtszeit des 43-Jährigen auch als eine Erfolgsgeschichte zu werten. Er übernahm seinen Heimatverein in der Kreisliga C und hat ihn mittlerweile im fünften Jahr im Kreisliga-Oberhaus etabliert. Die gerade abgelaufene Hinrunde wurde mit 33 Punkten auch auf einem ganz starken vierten Tabellenplatz abgeschlossen.

Doch für den Coach ist der Tabellenstand nur eine Randnotiz. Denn ihm ist das perspektivische Denken wichtiger. "Wir sind fußballerisch stärker als im Vorjahr", gibt Stratmann zu Protokoll. Dies sei den externen Neuzugängen und den Zugängen aus der eigenen Jugend geschuldet. "Und etwas Glück gehört natürlich auch dazu", räumt der 43-Jährige freimütig ein.

Im Lindendorf hört die Konstanz nicht beim Trainer auf. Bereits mit allen aktuellen Kaderspielern wurden Gespräche geführt - durch die Bank mit positiver Resonanz. Denn es soll im Sommer keine Abgänge geben. Der eine oder andere A-Jugendliche - wie etwa Franz Schöttler oder Ben Druschel, die bereits über Erfahrung im Seniorenbereich verfügen - ist für die erste Mannschaft eingeplant. Ob es auch Neuzugänge von anderen Clubs geben wird, ist momentan noch nicht geklärt. "Die müssen aber auch menschlich zu uns passen", lautet Stratmanns Vorgabe.

(tt)