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Fußball: Schwitzen für den Titel

Fußball : Schwitzen für den Titel

Der RSV Praest nimmt den nächsten Anlauf in Richtung Fußball-Landesliga. Der Verein hat sich gezielt verstärkt. Im Mittelfeld kristallisiert sich Benedikt Derksen bereits als Führungsspieler heraus.

Schon in den ersten Trainingsspielchen wurde deutlich, wer künftig im Mittelfeld des Fußball-Bezirksligisten RSV Praest die Kommandos gibt. Der Eltener Benedikt Derksen, der in seiner Zeit beim Landesligisten 1. FC Kleve II zu einem Führungsspieler herangereift ist, trat im neuen Umfeld sehr selbstbewusst auf. Sehr zur Freude seines Trainers Roland Kock: "Das zeigt doch, dass er sich mit uns einiges vorgenommen hat."

Derksen gehört zu den Spielern, die den RSV nach dem vergeblichen Anlauf in der Vorsaison in der kommenden Spielzeit erstmals in die Landesliga führen sollen. Schwitzen für den Titel – unter diesem Motto stand der Samstag. Um 8 Uhr traf sich die Mannschaft im Clubheim am Volksbank-Stadion zum gemeinsamen Frühstück – anschließend standen bis in die Abendstunden hinein mehrere Trainingseinheiten auf dem Programm. Gestern ging's ohne Pause weiter. Offensichtlich möchten die Gelb-Schwarzen zum Saisonauftakt der Konkurrenz in Sachen Kondition einiges voraus haben. Dafür soll nicht zuletzt auch Fitness-Trainer Patrick Prehn sorgen, der die Praester Kicker wie schon in den vergangenen Jahren mit modernsten Methoden auf Vordermann bringt.

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Unverbrauchte Talente

Beim RSV Praest, der nach zwei Vizemeisterschaften und zwei dritten Plätzen endgültig reif für die Landesliga ist, wird ein Trend deutlich: Der Verein setzt konsequent auf unverbrauchte Talente. Mit dem 19-jährigen Jawad Norzad (zuletzt A-Jugend FC Bocholt) hat sich der Club eines der stärksten Stürmertalente aus der Region geangelt. Roland Kock: "Jawad wird bei uns die Zeit bekommen, die er braucht, um sich an den Seniorenbereich zu gewöhnen. Aber ich bin mir sicher, dass wir viel Freude an ihm haben werden." In Jens Grütter, Torhüter Dennis Meiners, Daniel Zwickhorst und Feis Almami haben vier weitere Youngster, die zuletzt am Hünting im Einsatz waren, den neuen Praester A-Junioren-Coach Michael Tenhagen ins Volksbank-Stadion begleitet. Aus den eigenen Reihen steht außerdem Angreifer Justin Ising auf dem Sprung.

Roland Kock kennt die Qualitäten seiner Mannschaft ganz genau, spricht aber im Vorfeld noch nicht offen von der Meisterschaft: "Wir möchten am Ende wieder unter den ersten Fünf landen." Im Vergleich zu den Vorjahren, als die linksrheinischen Clubs VfR Warbeyen und SV Grieth, das Maß aller Dinge waren, ist diesmal ein Topfavorit nicht in Sicht. Kock hat einen Lokalrivalen auf der Rechnung: "Der SV Vrasselt mischt diesmal ganz oben mit."

(RP)