Tischtennis: Samuel Preuß verpasst Turniererfolg knapp

Tischtennis : Samuel Preuß verpasst Turniererfolg knapp

Reeser Tischtennisspieler erreicht in Voerde zwei zweite Plätze. Weitere TTV-Spieler auf dem Podest.

Am Ende eines langen Tischtennis-Jahres gab es für den TTV Rees-Groin noch einmal einige Plätze auf einem Podest. Bei der 26. Auflage des Voerder Weihnachtsturniers gingen vier Akteure aus der Oberliga-Mannschaft an den Start. Insgesamt verzeichnete der Veranstalter 660 Nennungen in den verschiedenen Leistungsklassen, die ausgespielt wurden.

Samuel Preuß sicherte sich im Einzel-Wettbewerb der Herren A-Klasse den zweiten Platz. Im Finale unterlag er Benjamin Jüdt, der in der Regionalliga für den TTC GW Bad Hamm aufschlägt. Zuvor hatte schon im Halbfinale Carsten Franken gegen Jüdt den Kürzeren gezogen. Nichtsdestotrotz beendete der Reeser das Turnier mit einem Sieg. Im Spiel um Platz drei setzte sich Franken gegen Udo Lindemann durch, der ebenfalls in der Oberliga spielt und beim VfB Kirchhellen aktiv ist.

"Mit ihren Platzierungen können Samuel und Carsten zufrieden sein", meinte die Reeser Nummer eins, Jörn Franken, für den nach Platz eins in der Gruppenphase schon in der ersten Hauptrunde das Aus kam. "Das war ärgerlich, weil ich noch ein bisschen Spielpraxis sammeln wollte. Aber es ist letztlich auch kein Beinbruch. Wenn ich in der Liga so eine Partie verloren hätte, wäre es ärgerlicher gewesen", sagte Franken.

Außerdem startete Sascha Bußhoff in Voerde. Doch auch er überstand die Vorschlussrunde nicht. Jörn Franken und Sascha Bußhoff machten schließlich aus der Not eine Tugend und betreuten im weiteren Turnierverlauf Carsten Franken und Samuel Preuß.

Sascha Bußhoff konnte sich darüber hinaus noch über eine starke Platzierung im Doppel freuen. An der Seite von Samuel Preuß gab es den zweiten Platz in der Herren A-Klasse. "Das war ein gut besetztes Turnier mit einem verhältnismäßig hohen Preisgeld. Wenn man bedenkt, dass es ja immer noch alles Amateur-Sport ist. Da kommt ja kein Timo Boll", meinte Jörn Franken.

Vor zwei Jahren verbuchte der TV Voerde ein ähnliches Meldeergebnis. Die Obergrenze war auch dieses Mal erreicht, wie TVV-Abteilungsleiter Christian Tekolf feststellte: "660 Nennungen - das reicht." Nachmeldungen vor Ort wurden aufgrund der massigen Klassen nicht mehr akzeptiert. Zwei aus Köln stammende Tischtennis-Spieler wollten das nicht wahrhaben und fuhren trotzdem nach Voerde. Ohne Erfolg.

Sorgenfalten treiben dem Abteilungsleiter des TV Voerde allerdings die Damen-Konkurrenzen auf die Stirn. Wegen zu wenig eingetroffener Nennungen wurden die Schülerinnen- und Mädchenklassen gestrichen, die Damen spielten in einem 16er Feld. "Das ist leider ein deutlicher Trend in dem Bereich. Wir werden die Klassen aber weiterhin ausschreiben", sagte Tekolf.

(tt/lo)
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