Fußball: RSV Praest will Defensivschwächen aufdecken

Fußball : RSV Praest will Defensivschwächen aufdecken

Fußball-Bezirksliga: Die Schwarz-Gelben erwarten am Sonntag um 15 Uhr den SC 26 auf dem heimischen Rasen.

Praest Vor der Saison unterhielt sich RSV-Coach Roland Kock während der Fußballschule in Praest mit Sebastian Eul, dem Trainer des SC 26 Bocholt. „Nach einer guten Vorbereitung seiner Mannschaft war er da eigentlich sehr positiv gestimmt“, erinnert sich der Praester Übungsleiter noch sehr gut an das Gespräch mit dem langjährigen Trainerkollegen.

Die Realität in der Bezirksliga sieht allerdings anders aus. Der Sportclub steht mit bislang erst sechs Zählern auf dem Konto aktuell auf dem Relegationsplatz, vor allem die Defensive erweist sich als sehr löchrig, in acht Partien kassierte das Team vom Kaisergarten bereits 25 Treffer, zuletzt gab es eine 3:5-Pleite bei der DJK Vierlinden.

Hier gilt es also für den RSV Praest im morgigen Aufeinandertreffen ab 15 Uhr den Hebel anzusetzen. Allerdings konnten die Schwarz-Gelben in dieser Saison in der Offensive noch nicht wirklich überzeugen, mit bislang 13 Treffern ist die Ausbeute eher durchwachsen. Erschwerend kommt hinzu, dass Sezgin Baran erst einmal nicht mitwirken kann. Der Stürmer war in Hamminkeln aufgrund einer Knieverletzung ausgewechselt worden.

Ebenfalls schwer wiegt der Ausfall von Ron Janssen. Der Abwehrchef hat ebenfalls einen Schlag aufs Knie bekommen und muss daher am Sonntag passen. Zudem klagte Marvin Müller während der Woche über Probleme mit dem Fuß. „Wir werden wieder improvisieren müssen“, weiß Roland Kock noch nicht, wie die Anfangsformation am Sonntag aussehen wird. Wieder zur Verfügung steht dagegen Mike Wezendonk nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre. Erdal Dag und Nils Rütjes sind während der Woche wieder ins Training eingestiegen, noch ist aber nicht klar, ob es gegen den SC 26 reichen wird.

„Das hat letzte Woche schon genervt“, ärgerte sich Roland Kock auch in den letzten Tagen noch über die 1:2-Pleite beim SV Hamminkeln. Neben den Verletzungen und einigen unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen musste der Coach allerdings auch kritisieren, dass seine Mannschaft gerade in der ersten Hälfte nicht präsent genug war.