Lokalsport: RSV Praest: Nachholspiel steht wieder auf der Kippe

Lokalsport : RSV Praest: Nachholspiel steht wieder auf der Kippe

Fußball-Bezirksligist hat heute Adler Osterfeld zu Gast. Partie könnte aufgrund der Platzverhältnisse kurzfristig ausfallen.

Wie Roland Kock seinen heutigen Geburtstag verbringen wird, muss er wohl spontan entscheiden. Eine Feier mit Familie und Freunden kann er nicht planen. Denn der Trainer des Fußball-Bezirksligisten RSV Praest ist heute Abend um 19.30 Uhr mit seiner Mannschaft Gastgeber für Adler Osterfeld.

Doch der Nachtfrost in den vergangenen Tagen hat dem Flutlichtplatz am Offenberg ordentlich zugesetzt. Ob gespielt werden kann, ist äußerst fraglich. "Wenn es friert, wird die Lehmschicht knüppelhart", sagt Kock. "Dann wird es gefährlich. Da geht logischerweise die Gesundheit der Spieler vor."

Schon am vergangenen Sonntag bei der 1:3-Heimniederlage gegen Königshardt waren die Praester auf den Nebenplatz ausgewichen. Denn auf dem Hauptplatz liegt die zur Bahn liegende Fläche im Schatten und der Boden war an diesen Stellen noch hartgefroren.

Nichtsdestotrotz ließ der Nebenplatz ein reguläres Fußballspiel zu. "Der Platz war durchaus in Ordnung. Zwar war an einigen Stellen kein Gras, aber das Spielfeld war eben", sagt der Praester Trainer, der ein paar Stunden später seinen Augen kaum traute, als er den Rasen von Borussia Mönchengladbach im Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund im Fernsehen sah. "Das war unglaublich. So einen hügeligen Platz habe ich ja noch nie gesehen."

Die Praester Verantwortlichen würden in jedem Fall gerne heute Abend die Heimpartie gegen Adler Osterfeld austragen. "Die Osterfelder haben eine richtig gute Mannschaft, sind aber im Moment irgendwie nicht richtig im Tritt", sagt der RSV-Übungsleiter. "Wenn die Begegnung aber nicht ausgetragen werden kann, und damit muss man im Moment einfach rechnen, kann ich mir vorstellen, dass der neue Termin dann an Ostermontag sein wird."

Personell kann der Gastgeber heute wieder auf die Dienste von Michal Szczepinski zurückgreifen, der mit seiner natürlichen Präsenz im Mittelfeld ein wichtiger Faktor im Spiel der Gelb-Schwarzen werden könnte. Beruflich bedingt müssen Kevin Doos und Marcel Heiliger passen. Weiterhin noch nicht wieder einsatzfähig ist Keeper Dennis Döring. Für ihn wird wie zuletzt Daniel Vollmer zwischen den Pfosten stehen.

(tt)