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Lokalsport: RSV Praest: Landesliga-Abschied mit einem Dreier

Lokalsport : RSV Praest: Landesliga-Abschied mit einem Dreier

Seit Donnerstagnachmittag haben sich auch die letzten theoretischen Chancen des RSV Praest auf den Klassenerhalt in der Landesliga, Gruppe 3, erledigt. Beim Tabellendritten DJK/VfL Tönisberg unterlag die Mannschaft von Trainer Roland Kock mit 2:4 (1:1.

Dabei gelang dem RSV, der nach nur einer Saison in der Landesliga wieder in die Bezirksliga absteigen muss, in Tönisberg ein Auftakt nach Maß. Sezgin Baran brachte die Schwarz-Gelben bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Danach entwickelte sich zwischen den beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 35. Minute trafen die Gastgeber zum 1:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel dann drehte Tönisberg auf. Bereits in der 49. Minute konnten die Gastgeber die 2:1-Führung erzielen. Und als dann nach einer Stunde Spielzeit der RSV den dritten Gegentreffer hinnehmen musste, war die Partie so gut wie entschieden. "Einige Akteure haben dann schon die Köpfe hängenlassen, aber das kann ich niemanden übelnehmen", hatte Kock Verständnis für seine Spieler. In der 71. Minute erhöhte Tönisberg dann sogar noch auf 4:1, ehe Sezgin Baran in der 89. Minute mit seinem zehnten Saisontreffer den 2:4-Endstand herstellen konnte.

"Unter dem Strich geht der Sieg in Ordnung. Wir haben nach unseren Möglichkeiten dagegen gehalten und besonders in der ersten Halbzeit hat das auch gut geklappt", analysierte Kock nach der Partie.

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Morgen nun präsentieren sich die Praester zum vorerst letzten Mal in der Landesliga, vor den heimischen Fans im Volksbank-Stadion am Brillakweg. Gegner wird dann der TSV Wachtendonck-Wankum sein, der noch mitten im Abstiegskampf steckt. Beide Teams kennen sich noch gut, denn erst vor vier Wochen trafen sie aufeinander. Dabei verloren die RSV-Akteure nach ausgeglichener Partie am Ende denkbar knapp mit 3:4.

"Im letzten Heimspiel wollen wir natürlich nochmals einen Dreier einfahren und uns so von unseren treuen Fans verabschieden", gibt Roland Kock die Marschroute vor dem letzten Heimspiel vor.

(pf)