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Fußball: RSV Praest ist Herbstmeister

Fußball : RSV Praest ist Herbstmeister

Mit einem souveränen 4:1-Erfolg beim VfL Rhede II hat der Bezirksliga-Spitzenreiter seine beeindruckende Erfolgsserie fortgesetzt. Die Mannschaft ist 24 Spiele in Folge ungeschlagen.

Man kann sich zwar nichts dafür kaufen. Doch da Verfolger BW Dingden, der gestern das Derby beim Hamminkelner SV mit 1:0 gewann, am kommenden Wochenende spielfrei hat, ist der RSV Praest seit gestern Herbstmeister der Fußball-Bezirksliga. Der Tabellenführer, der inzwischen schon 24 Meisterschaftsspiele in Folge ungeschlagen ist, ließ beim VfL Rhede II nichts anbrennen und feierte einen souveränen 4:1 (3:1)-Erfolg. "Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben eine geschlossene Leistung geboten und uns die drei Punkte redlich verdient", meinte RSV-Trainer Roland Kock nach der Begegnung.

Die Gäste ergriffen auf dem Aschenplatz sofort die Initiative und waren von Beginn an überlegen. Doch das erste Tor in der abwechslungsreichen Begegnung fiel auf der anderen Seite. In der 17. Minute ließ ein Rheder Angreifer RSV-Torhüter Steffen Nüßmann mit einem platzierten Kopfball keine Chance. Aber die Antwort des Spitzenreiters ließ nicht lange auf sich warten. Nur vier Minuten später drang der quirlige Angreifer Sezgin Baran in den gegnerischen Strafraum ein und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Patrick Gottschling verwandelte den fälligen Elfmeter sicher.

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Doppelschlag vor der Pause

Die Gelb-Schwarzen hatten das Geschehen jetzt wieder fest im Griff. Nach einer Maßflanke von Fabian Hesse brachte Jens Ricken den Titelaspiranten in der 33. Minute per Kopf in Führung. Der RSV Praest drängte jetzt auf die Vorentscheidung. Und kurz vor der Pause fiel der umjubelte dritte Treffer für die Gäste. Jens Ricken schickte Sezgin Baran auf die Reise, der den Ball schließlich eiskalt am Rheder Torhüter vorbei ins Eck schob.

Nach der Pause hatte der RSV Praest das Geschehen jederzeit unter Kontrolle. Daran sollte sich auch nichts ändern, nachdem Mittelfeldspieler Michael Szczepinski nach einer Stunde wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Der VfL Rhede II kam nur noch einmal gefährlich vor das Praester Gehäuse, doch in dieser Situation war auf Nüßmann Verlass. Den Schlusspunkt setzte Sezgin Baran, der in der 84. Minute erneut nach Vorarbeit von Ricken erfolgreich war.

Vor der Winterpause stehen für den Tabellenführer jetzt noch die Heimspiele gegen die Abstiegskandidaten Alemannia Pfalzdorf und Siegfried Materborn auf dem Programm. Mit zwei Siegen können die Praester Kicker weitere Schritte in Richtung Landesliga machen. Allerdings warnt Roland Kock: "Das sind zwei ganz unangenehme Aufgaben."

(RP)