Fußball: RSV Praest im Jagdfieber

Fußball : RSV Praest im Jagdfieber

Ganz klar: Die Gelb-Schwarzen aus Praest möchten dem Bezirksliga-Tabellenführer VfR Warbeyen möglichst lange auf den Fersen bleiben. Deshalb muss im morgigen Derby bei Fortuna Elten unbedingt ein Sieg her.

Wenn alles optimal läuft, entwickelt sich der kommende Mai für den RSV Praest zum Traum-Monat schlechthin. Wie in der gestrigen Ausgabe berichtet, lädt der Verein anlässlich der Eröffnung des Volksbank-Stadions vom 9. bis zum 11. Mai zu einer dreitägigen Mega-Sause ein. Und nur eine Woche später könnte schon die nächste Party der Superlative steigen. Für Sonntag, 18. Mai, ist das Spiel RSV Praest gegen VfR Warbeyen angesetzt — beide Mannschaften liefern sich zurzeit bekanntlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die Meisterschaft.

"Für uns zählt nur ein Dreier"

Bis dahin sollten die Gelb-Schwarzen zu einer möglichst langen Siegesserie ansetzen, damit der Traum von der Landesliga nicht vorzeitig platzt. Morgen möchten die Jäger aus Praest, die aktuell drei Punkte Rückstand auf den linksrheinischen Topfavoriten haben, im Derby bei Fortuna Elten zuschlagen. "Sicherlich erwartet uns dort eine schwere Aufgabe. Aber für uns zählt nur ein Dreier. Mit nur einem Punkt können wir nichts anfangen", sagt Co-Trainer Christian Ising. Er wird morgen mit Unterstützung von RSV-Urgestein Detlev Brinkmann Roland Kock vertreten, der wegen eines Trauerfalls in der Familie nicht dabei ist.

Der Tabellenzweite verzeichnet allerdings einige Ausfälle im Offensivbereich. Marcel Arendsen (Fußverletzung), Eral Dogu (Leiste) und Jens Rücken (starke Rückenbeschwerden) stehen nicht zur Verfügung. Auch die Premiere von Sven Mooren ist noch fraglich. Der Neuzugang vom Verbandsligisten SV Hönnepel-Niedermörmter ist nach seiner siebenmonatigen Spielpause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Dafür soll's eventuell Oldie Paul Dickerboom richten. Ising: "Der ist topfit und richtig gut drauf." Für RSV-Torhüter Steffen Nüßmann, der in dieser Woche wegen einer Grippe das Bett hüten musste, springt eventuell Achim Convent in die Bresche.

Nur geringe Chancen auf einen Erfolg seiner Mannschaft sieht Fortuna-Spielertrainer Harald Katemann. "Man muss realistisch sein. Wir hatten eine sehr schlechte Vorbereitung. Das ist noch einmal beim 0:7 im Test beim VfL Rhede deutlich geworden. Jedenfalls sind wir krasser Außenseiter", sagte er.

Auch der Gastgeber muss einige Leistungsträger ersetzen. So fällt Timm Sterbenk wegen einer Fußverletzung noch längere Zeit aus. Außerdem stehen Kapitän Inan Güden (Grippe), Kai Sterbenk und Torjäger Stefan Jansen auf der Kippe.

(RP)
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