Fußball : Roland Kock bleibt dem RSV treu

Trainer setzt Tätigkeit beim Bezirksligisten Praest über den Sommer hinaus fort. Auch die Co-Trainer verlängern. Dennis Thyssen wird Spielertrainer beim SuS GW Kalkar, Dennis Meiners kehrt zum SV Rees zurück.

Jetzt ist es fix. Roland Kock wird im Sommer in seine 16. Saison als verantwortlicher Coach des RSV Praest gehen. Das teilte Vorsitzender Michael Kühn gestern mit. „Unsere gemeinsame Reise geht weiter. Wir haben am Wochenende die letzten Details besprochen und dann mit einem Glas Ramazotti auf das nächste Jahr angestoßen. Er ist für den RSV Praest immer noch die beste Wahl“, ist Kühn überzeugt.

Gleichzeitig verkündete der Vereinschef, dass auch die Co-Trainer Ralf Knist und Emin Baran sowie Torwarttrainer Christoph Legeland ihre Tätigkeit am Offenberg fortsetzen werden. „Wir sind ein richtig gutes Team“, waren auch die Zusagen des Trios ein wichtiger Aspekt für Kock, dem Verein im Emmericher Süden die Treue zu halten. „Klar überlegt man immer mal wieder, etwas anderes oder auch mal eine Pause zu machen, für mich passt es aber in Praest immer noch und ich habe weiterhin den nötigen Spaß und Ehrgeiz beim RSV zu arbeiten“.

Verzichten müssen wird der 51-jährige Coach allerdings künftig auf Dennis Thyssen, der in der nächsten Saison Spielertrainer beim linksrheinischen B-Ligisten SuS GW Kalkar wird. „Das ist natürlich ein großer Verlust für uns, er hat in den vergangenen Jahren immer seine Tore gemacht“, bedauert Kock. Des Weiteren steht fest, dass Torwart Dennis Meiners zur neuen Spielzeit zum SV Rees zurückkehren wird. Der Keeper war erst im letzten Sommer von den Grün-Weißen nach Praest gewechselt. „Zwei Personalien sind noch nicht geklärt, ansonsten haben vom bisherigen Kader aber alle weiteren Spieler die Zusage gegeben, zu bleiben“, sagt Kock.

Ein erstes Testspiel absolvierten die Schwarz-Gelben am Samstag beim Hamminkelner SV. Das Duell der Bezirksligisten gewann der RSV Praest mit 3:0 (2:0). „Das war eine gute Einheit, auch wenn es zum Ende hin auf dem Kunstrasen etwas kritisch wurde“, so der RSV-Coach. „Das war ein offenes Spiel, bei dem wir die Chancen genutzt haben und der Gegner nicht“. Zweimal war Sezgin Baran erfolgreich. Zunächst nach schöner Vorarbeit von Marcel Wolters (17.) und dann in der 79. Minute. Das 2:0 erzielte Marcel Heiliger in der 37. Minute per Kopf nach einem Freistoß von Juri Wolff.

Marcel Heiliger wird im Übrigen ebenfalls in der nächsten Saison weiter in Praest arbeiten und seine Tätigkeit als Coach der Zweitvertretung fortsetzen. „Er ist da sehr engagiert, wobei er ja oft auch noch eine Doppelbelastung als Spieler der ersten Mannschaft hat“, lobt Kühn.

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