Fußball: RSV Praest fehlt weiter die Leichtigkeit

Fußball : RSV Praest fehlt weiter die Leichtigkeit

Bezirksliga: Dennoch reicht es für die Mannschaft von Trainer Roland Kock zu einem 1:0-Arbeitssieg gegen die Zweitvertretung der DJK Arminia Klosterhardt. In der Schlussphase sieht Mike Wezendonk die gelb-rote Karte.

Dem RSV Praest fehlt in dieser Saison weiterhin die Leichtigkeit, die Schwarz-Gelben mühen sich derzeit zu ihren Punkten in der Bezirksliga. Dass es gegen die Zweitvertretung der DJK Arminia Klosterhardt letztendlich drei wurden, lag an einem erfolgreichen Solo von Marius Storm, der in der 66. Minute den Treffer zum 1:0 erzielte, der dann auch den Endstand bedeuten sollte. „Wir haben uns das Leben wieder einmal selbst schwer gemacht, es läuft momentan noch nicht rund“, sah RSV-Trainer Roland Kock sein Team von einem gelungenen Auftritt auch gestern noch weit entfernt.

Aufgrund einiger Ausfälle kamen Danny und Calvin Stein zu ihrem Startelf-Debüt in dieser Saison. Danny Stein hatte dann auch gleich die erste gute Szene, doch der Schuss des 19-Jährigen aus aussichtsreicher Position ging am rechten Pfosten vorbei (4.). Die Gäste, mit der Empfehlung von 13 Zählern aus den ersten sechs Spielen angereist, versteckten sich nicht, brachten RSV-Keeper Dennis Döring aber auch nur ganz selten in arge Bedrängnis. Einmal allerdings rettete die Latte nach einem Kopfball eines DJK-Akteurs (23.). Vor der Pause hatten dann Michael Schulz (40.) und Marius Storm (41.) zwei Gelegenheiten zur Führung für die Gastgeber, bei denen der Ball aber nicht im Netz landete.

Zur zweiten Hälfte brachte Roland Kock dann Marvin Müller, der aufgrund einer privaten Verpflichtung erst später zur Mannschaft gestoßen war. Müller sollte für mehr Dynamik im Mittelfeld sorgen. Und dieser Plan wäre fast sofort aufgegangen, als der 23-Jährige zwei Minuten nach dem Seitenwechsel Marius Storm bediente, der aber am gegnerischen Keeper scheiterte. Storm war es in der Folge auch, dessen Vorstöße auf der linken Seite für die meiste Gefahr sorgten. Folgerichtig fiel dann auf diesem Weg auch der Treffer des Tages, als Storm aus dem Mittelfeld startete und sein starkes Solo mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck zum 1:0 krönte (66.).

Storm bediente anschließend noch Rene Groes (78.) und Marvin Müller (85.), deren Schüsse allerdings geblockt wurden. „Wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen“, haderte Kock mit den vergebenen Möglichkeiten, so dass sein Team bis zum Schluss um den Sieg zittern musste.

Letztlich überstanden die Gastgeber auch eine Unterzahl in der Schlussphase, nachdem Mike Wezendonk in der 86. Minute die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels gesehen hatte. Weil aber den Gästen aus Oberhausen, bei denen Trainer David Löchte nach einem Kommentar in Richtung Referee in der Nachspielzeit eine überzogene Rote Karte sah, auch nichts mehr gelang, durften die Praester schließlich über den Heimsieg jubeln.

„Die drei Punkte tun gut“, war RSV-Chef Michael Kühn schlussendlich froh, dass sich seine Mannschaft durch den Sieg nun in der oberen Bezirksliga-Hälfte befindet und als Tabellenneunter die nächste Begegnung beim bislang in dieser Saison sehr erfolgreich aufspielenden Hamminkelner SV (3.) bestreitet.

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