RSV Praest behält die Nerven und gewinnt

Fußball : RSV Praest behält die Nerven und gewinnt

Der Bezirksligist entscheidet die intensiv geführte Partie bei der SGE Bedburg-Hau mit 5:2 für sich.

Ein von der ersten Minute an intensiv geführtes Duell lieferten sich die beiden Fußball-Bezirksligisten SGE Bedburg-Hau und RSV Praest. „Da war 90 Minuten richtig Alarm auf dem Platz“, sagte RSV-Trainer Roland Kock, dessen Team letztlich das bessere Ende fand. Mit einem 5:2 (2:0)-Erfolg nahmen die Schwarz-Gelben drei Punkte mit nach Praest. Da der Kunstrasen in Hasselt aufgrund der großen Hitze nicht bespielbar war, ging es auf den Naturrasen. „Auf dem Kunstrasen wird wohl einige Monate nicht gespielt werden können“, sagte Kock.

Sein Team erwischte den besseren Start. In der 18. Minute zeigte der Schiedsrichter, der seine erste Bezirksliga-Partie pfiff, auf den Punkt. Nach einem langen Ball von Ron Janssen war Marvin Schwarz, der diesmal im rechten Mittelfeld agierte, gefoult worden. Juri Wolff verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 für den RSV.

In der 44. Minute erhöhten die Gäste dann auf 2:0. Nach einer Flanke von Jonas Wilde scheiterte Sezgin Baran zunächst mit einem Kopfball, versenkte dann aber den Nachschuss. Doch nur eine Minute später wurde Ron Janssen vom Platz geschickt. Der Praester Innenverteidiger hatte schon früh die Gelbe Karte gesehen und räumte dann Falko Kersten an der Seitenlinie ab. Die Ampelkarte war die richtige Konsequenz. In Überzahl machte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel ordentlich Druck. In der 65. Minute musste dann auch RSV-Keeper Dennis Meiners das erste Mal hinter sich greifen, als Christian Klunder zum 1:2 traf. Fünf Minuten später jubelte die SGE erneut, als Frederic Wensing zum 2:2 ausglich.

„Danach hätte das Spiel auch komplett kippen können“, sagte Trainer Roland Kock. Doch eine harte Aktion von SGE-Spielertrainer Sebastian Kaul spielte den Schwarz-Gelben dann buchstäblich in die Karten (75.). Nach einem Foul sah der ehemalige Praester die Gelb-Rote Karte. Die Gäste monierten außerdem, dass das Foul innerhalb des Strafraums erfolgt sei, doch der Schiedsrichter verlegte dieses außerhalb des Sechzehners. Dennis Thyssen war’s egal. Er versenkte den Freistoß aus knapp 17 Metern zum 3:2.

Für die Entscheidung sorgte Marvin Müller in der 86. Minute, als der Praester aus gut 30 Metern abzog und das 4:2 markierte. In der Nachspielzeit sorgte Sezgin Baran für den Schlusspunkt, der eine Flanke von Thyssen zum 5:2 einköpfte (90.+3). „Zum Ende hin haben wir es wieder gut gemacht“, sagte der RSV-Coach, der mit dem Auftritt seines Teams unter dem Strich sehr zufrieden war.

RSV Praest Meiners – Buscher, Janssen, Dag, Wilde, Schwarz (80. Jesche), Wolff, Müller, Schulz, Baran, Thyssen.
Tore 0:1 Wolff (18./FE), 0:2 Baran (44.), 1:2 Klunder (65.), 2:2 Wensing (70.), 2:3 Thyssen (76.), 2:4 Müller (86.) 2:5 Baran (90.+3).

(misch)
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