Lokalsport: RSV hat sich mit Kantersieg ein wenig Luft verschafft

Lokalsport : RSV hat sich mit Kantersieg ein wenig Luft verschafft

Die Praester Elf gewinnt in Spellen mit 7:0. Thyssen gelingt beim Schlusslicht Hattrick innerhalb von zehn Minuten.

Der RSV Praest hat in der Fußball- Bezirksliga einen wichtigen Pflichtsieg beim Schlusslicht SV Spellen geholt. Die Schwarz-Gelben präsentierten sich beim 7:0 (6:0)-Erfolg auswärts einmal mehr sehr torhungrig und verbesserten damit auch noch einmal ihr eh schon gutes Torverhältnis. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, müssen aber nach wie vor wach bleiben. Wir sind immer noch in der Verlosung", meinte RSV-Trainer Roland Kock angesichts von weiterhin noch nicht beruhigenden fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

"Wir sind von Beginn an äußerst konzentriert aufgetreten", stellte Kock nach der Begegnung zufrieden fest. In der 22. Minute eröffnete dann Michal Szczepinski den Torreigen für die Gäste, als er nach einem Freistoß von Jan Gasse mit dem Kopf traf. Dennis Thyssen legte drei Minuten später nach, als der Mittelstürmer nach einer Ecke von Michael Schulz ebenfalls mit dem Kopf erfolgreich war. Thyssen machte dann mit zwei weiteren Treffern einen lupenreinen Hattrick innerhalb von nur zehn Minuten perfekt, als er jeweils nach Vorarbeit von Marvin Müller zum 3:0 (28.) bzw. 4:0 (34.) traf.

Jan Gasse schraubte in der 40. Minute das Ergebnis auf 5:0 mit einem erfolgreichen Schuss von halblinks genau an den Innenpfosten. Schließlich machte Michael Schulz noch vor der Pause das halbe Dutzend voll, als er einen Abpraller des Spellener Torwarts mit perfekter Schusstechnik volley nahm und sehenswert einnetzte (42.).

Im zweiten Durchgang ließen es die Praester beim überforderten Schlusslicht etwas langsamer angehen. Marcel Wolters traf nach einer Stunde die Latte, Sven Dienberg sorgte nach schöner Kombination mit Dennis Thyssen für den 7:0-Endstand (81.).

Bei dem Zwischenstand störte es Roland Kock auch wenig, dass Kapitän Juri Wolff in der 90. Minute sogar noch den achten Treffer hätte erzielen können. Denn der umtriebige Angreifer Dennis Thyssen, dessen Kreise gestern von der Spellerner Abwehr nie einzuengen war, wurde in der Schlussminute im Spellener Strafraum gefoult. Allerdings zielte Wolff beim fälligen Elfmeter zu genau und traf nur den Pfosten des Tores.

RSV Praest: Nüßmann - Schwarz (66. Brömmel), Wolff, Zwiekhorst, Gasse (46. Örge), Schulz, Wolters, Szczepinski, Müller, Almami (58. Dienberg), Thyssen.

(RP)
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