Fußball: RSV freut sich auf Rückkehrer Kaul

Fußball : RSV freut sich auf Rückkehrer Kaul

Sebastian Kaul, ehemaliger Akteur des RSV Praest, kommt morgen als Spielertrainer der SGE Bedburg-Hau erstmals an den Offenberg zurück. RSV-Coach Roland Kock und viele seiner aktuellen Spieler freuen sich auf das Wiedersehen.

Zwei Spielzeiten trug Sebastian Kaul das Trikot des Fußball-Bezirksligisten RSV Praest, ehe der ehemalige Profi zur aktuellen Saison die SGE Bedburg-Hau als Spielertrainer übernahm. Mit seinem neuen Verein kehrt der 35-Jährige morgen erstmals an den Offenberg zurück - und wird dort auf viele Freunde treffen. "Sebastian ist einfach ein richtig toller Typ und wir haben auch weiterhin regelmäßigen Kontakt", freut sich auch RSV-Trainer Roland Kock auf das Wiedersehen.

Wobei die Freundschaft während der 90 Minuten natürlich ruhen wird. "Es ist ja ganz klar, dass beide Mannschaften die Begegnung auch gewinnen wollen. Momentan trennt uns nur ein Zähler, daher ist das sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe", sagt Kock. Nach dem schwachen Auftritt beim SV Spellen erwartet der RSV-Coach von seiner Mannschaft, dass sie gegen die SGE Bedburg-Hau wieder eine "vernünftige Leistung" und somit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der 1:3-Niederlage am vergangenen Sonntag abruft.

Ob Sebastian Kaul am Sonntag ab 14.30 Uhr auch auf dem Feld aktiv sein wird, ist sehr fraglich, da er an muskulären Problemen laboriert. Außerdem fehlen bei den linksrheinischen Gästen die gesperrten Matthias Janßen und Robert Roll. Auch beim RSV Praest steht mit Marvin Schwarz ein gesperrter Akteur nicht zur Verfügung. Schwarz hatte in Spellen die Rote Karte gesehen. Fraglich sind noch die Einsätze von Marcel Wolters aufgrund einer Zerrung und von Daniel Zwiekhorst, der möglicherweise aus beruflichen Gründen passen muss.

Darüber hinaus steht das Mitwirken von Marvin Müller auf der Kippe, der sich am Donnerstagabend im Spiel in der zweiten Runde des Kreispokals beim B-Ligisten GW Vardingholt eine Oberschenkelprellung zugezogen hat. "Das ist schade für ihn, da er gut im Spiel war", sagt Kock. So konnte der Youngster beim 7:1 (3:1)-Erfolg auch zwei Treffer erzielen. Müller war bereits in der sechsten Minute zum 1:0 sowie zum 6:1 (79.) erfolgreich. Nach dem Ausgleich der Gastgeber (9.) brachte Dennis Thyssen den Bezirksligisten mit zwei Treffern (10., 43.) bis zur Pause mit 3:1 in Führung. Marcel Heiliger (58. ) und Juri Wolff (75.) erhöhten im zweiten Durchgang auf 5:1.

Der letzte Treffer zum Endstand in der 89. Minute war dann Roland Kock vorbehalten. Der Trainer musste sich aufgrund des dezimierten Kaders in der Schlussviertelstunde selbst einwechseln. "Das war eine klare Angelegenheit. Vardingholt hat nicht besonders viel Gegenwehr geleistet", sagte der Praester Trainer.

(RP)
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