Emmerich : Damen-Derby geht an den TC RW Emmerich

Tennis: Mit 5:4 siegt das Team um Saskia Mohnen zum Auftakt gegen das Aufgebot von Eintracht Emmerich. Besonders in den Doppelpartien zeigten sie sich stark. Auch die Damen 55 und Damen 40 starten gegen den Rochusclub Düsseldorf sowie BW Elberfeld nach Maß.

Dass das ein besonderes Spiel werden würde, war Saskia Mohnen klar. Die Mannschaftsführerin der Damen-Erstvertretung des TC RW Emmerich kennt diese Partien mittlerweile zuhauf. Immerhin begleiten sich die Aufgebote von Eintracht Emmerich und Rotweiss seit vielen Jahren durch die niederrheinische Tennisszene. Nun stand in der Bezirksklasse A final ein 5:4 aus Sicht der gastgebenden Rotweissen zu Buche. „Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg. Das ist der schönste Auftakt, den wir uns hätten vorstellen können“, sagt sie. Die Begegnung der Lokalrivalen gestaltete sich denkbar knapp, immerhin stand es nach den Einzelpartien zwischenzeitlich 3:3-Remis.

Stephanie Gorgs, Christina Hackforth und Michelle Tenhaft setzten sich jeweils überzeugend durch. Das Nachsehen aber hatten Patricia Schnickers und Lena Welmans. Auch Mohnen verlor ihr Match, wenn auch knapp mit 6:4, 2:6, 5:10. In den entscheidenden Doppelpartien schlug das Duo Gorgs/Schnickers gegen die Geschwister Botschen auf, Erstere behielten mit 6:2, 7:5 die Oberhand.

Ähnlich deutlich gestalteten Hackforth/Mohnen ihr Doppel. Ihr Endergebnis lautete 6:4, 6:2. Einzig Tenhaft und Welmans mussten sich geschlagen geben, mit 1:6, 5:7. „Sie kämpften sich im zweiten Satz nach 0:5-Rückstand noch auf 5:7 heran. Das war eine bemerkenswerte Leistung, auf die sie sehr stolz sein können. Leider hat es dann am Ende nicht ganz gereicht“, sagt Mohnen.

Einen wichtigen Sieg für den anvisierten Klassenerhalt in der ersten Verbandsliga haben auch die Damen 55 um Kapitänin Monika Verweyen-Zdebel bei BW Elberfeld eingefahren. „Die meisten Spiele waren sehr glatt, gerade in den Doppelpartien konnten wir überzeugen“, sagt sie. Selbst hatte sie ihr Einzel im dritten Satz mit 5:7, 6:3, 3:10 verloren.

„Meine Fehlerquote war einfach zu hoch“, erklärt sie. Vor nicht allzu große Probleme wurden die Spielerinnen Petra Mies, Beate Thomassen, Doortje Leupens und Gabi Faulseit-Pieper gestellt. Sie fuhren jeweils einen Punkterfolg ein. Ihrer Gegnerin zum Erfolg gratulieren musste dahingegen Rita van Niersen: Sie unterlag mit 4:6, 5:7. Im Gegenzug aber gewannen die Emmericherinnen alle drei Doppelmatches, sodass das Endergebnis 7:2 lautete.

Die Damen 40 der Rotweissen gastierte beim klangvollen Rochus-club Düsseldorf. Dem Gastgeber aus der Landeshauptstadt erteilten Katja Meenen und Co. mit 8:1 eine Lehrstunde. Spitzenspielerin Isabelle Heusinkveld siegte deutlich mit 6:1, 6:0, dahinter Ilka Böhning mit 6:2, 6:0. Katja Meenen behielt mit 6:2, 6:3 die Oberhand. Mühelos gewann auch Christina Welmans, in Zahlen mit 6:3, 6:0. Verweyen-Zdebel gestaltete ihre zweite Partie des Wochenendes spannend und gewann erst im Match-Tie-Break mit 6:3, 2:6, 10:7. Elisabeth Schneider verlor mit 3:6, 4:6.

„Wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden. Es ist auch ein großer Luxus, wenn man die Doppelduos bei einem Zwischenstand von 5:1 aufstellen kann“, sagt Meenen. Die Folge: Auch die Doppelbegegnungen entschieden die Rotweissen für sich und strahlen nun von der Tabellenspitze in der zweiten Verbandsliga.

Mehr von RP ONLINE