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Lokalsport: Rolf Sent nimmt sein Team in die Pflicht

Lokalsport : Rolf Sent nimmt sein Team in die Pflicht

Kreisliga A: Coach von Fortuna Millingen verlangt im Heimspiel gegen Westfalia Anholt eine Steigerung.

Überhaupt nicht zufrieden war Rolf Sent, Trainer von Fortuna Millingen, am vergangenen Sonntag mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A bei der klaren 0:4-Niederlage bei der DJK SF Lowick. "Am Sonntag muss sich gewaltig etwas ändern. Da müssen wir uns ganz anders präsentieren und vor allem deutlich energischer zu Werke gehen", sagt Sent vor der Heimpartie gegen Westfalia Anholt.

Rolf Sent, dessen Team mit einem Sieg und zwei Niederlagen gestartet ist, warnt vor dem Nachbarschaftsduell besonders vor der Offensivstärke des Kontrahenten. Die Westfalia stellt mit elf Treffern in drei Spielen derzeit den besten Angriff im Kreisliga-Oberhaus. Und dabei ist Mittelstürmer Matthias Teronde verletzt. Und Torsten Bongers, der beste Torschütze der vergangenen Saison, steht nicht mehr zur Verfügung.

"Ich gewinne lieber mit 3:2 als mit 1:0. Das ist einfach unsere Spielweise. Und für die Zuschauer ist das ja auch unterhaltsam", sagt Westfalia-Coach Thomas Driever. Er erwartet, dass sich beide Mannschaften am Sonntag auf der Anlage an der Bruchstraße auf Augenhöhe begegnen werden.

Nach wie vor alles andere als optimal ist die personelle Situation bei Westfalia Anholt, das am Sonntag den SV Spellen mit 3:2 besiegte. "Die Spieler waren zuletzt mehr auf der Massagebank als auf dem Sportplatz", so Driever. Neben Matthias Teronde werden Jesse Pastoors, Roman Hakvoort und Manuel Bolwerk weiter ausfallen. Ali El-Abbas und Patrick van Merwyk sind zudem angeschlagen.

Keine Aufstellungssorgen hat hingegen Gastgeber Fortuna Millingen. Trainer Rolf Sent kann am Sonntag auch wieder auf Bernd Bosmann bauen.

(misch)