Roland Kock hat beim RSV Praest die Qual der Wahl

Fußball : Trainer Roland Kock hat beim RSV Praest die Qual der Wahl

Der RSV tritt beim VfB Kleve II an. Offen ist, wer das Tor hüten wird, da erstmals beide Keeper zur Verfügung stehen. Verzichten muss Trainer Kock weiterhin auf die Angreifer Sezgin Baran und Dennis Thyssen.

Beim kommenden Gegner des RSV Praest, der Zweitvertretung des 1. FC Kleve, hat es während der Woche eine dicke Überraschung gegeben. Trainer Torben Sowinski teilte der Mannschaft nach dem Dienstagtraining mit, ab sofort nicht mehr zur Verfügung zustehen. „So etwas ist ja oft ein Wachmacher für alle Beteiligten“, geht Praests Trainer Roland Kock am morgigen Sonntag von einem hoch motivierten Gastgeber aus, der unter der Regie der Interimstrainer Lukas Nakielski und Dilek Özden agieren wird. Angepfiffen wird die Bezirksliga-Begegnung des aktuell Drittplatzierten beim Tabellen-13. am Bresserberg um 15 Uhr.

Unverändert problematisch stellt sich die personelle Situation der Praester im Offensivbereich dar. Nachdem Sezgin Baran und Dennis Thyssen - die beiden treffsichersten Torschützen der Elf - schon zuletzt bei der 1:2-Heimniederlage gegen den TSV Wachtendonk-Wankum nicht mitwirken konnten, werden die beiden etatmäßigen Angreifer auch morgen nicht zur Verfügung stehen. Für Baran käme ein Einsatz nach seiner Oberschenkelzerrung zu früh. „Wir wollen da kein Risiko eingehen, sonst gibt es nachher noch eine viel längere Pause“, sagt Kock. Und bei Thyssen soll erst einmal anhand eines MRT untersucht werden, wie schlimm seine Sprunggelenksverletzung ist.

Mit Marcel Heiliger, der privat verhindert ist und am Wochenende auch nicht als Coach der zweiten Praester Mannschaft tätig sein wird, ist eine Alternative für den Offensivbereich für Kock am Sonntag nicht greifbar. Ebenfalls aus privaten Gründen ist Abwehrspieler Leon Elders beim Gastspiel in der Schwanenstadt nicht dabei.

Dafür hat Kock diesmal wohl auf der Torhüterposition die Qual der Wahl. Zwar ist Daniel Vollmer weiterhin verletzt, aber nachdem sich Dennis Meiners und Dennis Döring in den ersten Partien aus verschiedenen Gründen abwechselten, muss Kock nun eine Entscheidung fällen, wer am Sonntag in Kleve zwischen den Pfosten steht, da beide auflaufen könnten. „Das ist eine heikle Frage, sie befinden sich auf einem Niveau. Generell bin ich froh, dass wir die beiden haben“, so der Coach.

Nach der ersten Saisonpleite am vergangenen Spieltag möchte der RSV-Trainer Sonntag nicht erneut den Platz als Verlierer verlassen. „Ich denke, das wird eine enge Kiste. Gegen die Klever haben wir uns in der Vergangenheit oft schwer getan. Wir werden uns im Vergleich zu der letzten Partie auf jeden Fall steigern müssen. Es waren sicherlich alle bemüht, allerdings hat mir da der letzte Kick gefehlt“, wünscht sich Roland Kock, dass seine Mannschaft trotz der Ausfälle dem Spiel auf dem Klever Kunstrasenplatz ihren Stempel aufdrücken kann, um wieder dreifach zu punkten.

(misch)
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