Schwimmen : Der Nachwuchs überzeugt beim RSC

Beim Nando-Schwimmwettkampf des SV Essen-Steele präsentiert sich der Reeser Schwimmclub in gewohnt guter Verfassung. Erneut schlagen viele Talente bei der traditionellen Veranstaltung als Erste an.

Seit vielen Jahren ist der Reeser SC Gast beim Nando-Schwimmwettkampf des SV Essen-Steele: Mehr als 1800 Starts an zwei Tagen mit mehr als 500 Schwimmern und der RSC mittendrin. Sehr deutlich fiel die Wachablösung mit neuen Schwimmern beim Reeser Verein aus, nachdem in diesem Jahr gleich mehrere Abgänge zu verkraften waren.

Erfreulicherweise knüpfen jedoch die jungen Schwimmer in ihren jeweiligen Jahrgängen gleich dort an, wo die bisherigen Top-Schwimmer des Reeser Schwimmclubs aufgehört haben.

Mit zahlreichen Erstplatzierungen konnte der Nachwuchs punkten. Ida Stiller, Marius Lodewick, Jessica Szoltysek, Michael Monser, Antonia Schönau, Phil Westerhoff, Nele Terhorst sowie Antonia und Emily Pintzke waren die Garanten für gute Zeiten. Auch in der Staffel über 4 x 50 Meter Mixed Freistil Jahrgang 2005 und jünger konnte den Reesern der erste Platz nicht streitig gemacht werden. Mit einer Zeit von 2:11,86 Minuten blieb die Uhr stehen.

Dem beim Wettkampf vertretenen Trainerstab um Nina Stiller, Frank Lodewick und Andreas Schönau ist es damit gelungen, die jungen Schwimmer gut auf die beiden Großkampftage in Essen vorzubereiten.

Fin Schlaghecken meldete sich ebenfalls nach mehrwöchiger Verletzungspause im Team zurück. Für ihn bedeuten die Wochen nach seiner Verletzung, erst einmal wieder in Ruhe Fahrt aufzunehmen, um dort anzuknüpfen, wo er vor seiner Verletzung schon stand. Von daher war für ihn dieser Wettkampf erst einmal eine Standortbestimmung. Mit dem nötigen Ehrgeiz sollten die nächsten Wochen zeigen, dass er zu den Ausnahmetalenten des RSC gehört. Schon heute ist klar, dass er gemeinsam mit Phil Westerhof, Linus Schöttler und Marius Lodewick zukünftig die Schwimmer für die erste Herrenmannschaft stellen wird.

Bei den Damen ist traditionell im Schwimmsport die Auswahl an guten Schwimmerinnen deutlich entspannter. Von daher erstaunt es nicht, dass speziell bei den Damen immer wieder gute Zeiten herausspringen. Hier herrscht eher die Qual der Wahl bei der Besetzung der Staffelwettbewerbe. Ein glücklicher Umstand, der nun schon seit vielen Jahren anhält.

Besondere Momente erzeugte erneut Michael Monser. Gleich bei mehreren Wettbewerben belegte er Platz eins. Die familieninterne Wachablösung mit seinem Bruder Fabian hat schon im Herbst 2018 seinen Anfang genommen. In Essen konnte er diesen Umstand noch einmal unterstreichen.

Bei den 100 Meter Rücken im Jahrgang 2003 konnte er seine Bestzeit auf 1:03,20 Minuten steigern und ist damit nur noch wenige Zehntel vom Clubrekord entfernt.

Zum Schluss des zweiten Wettkampftages in Essen resümierte Trainer Frank Lodewick trocken: „Ende gut, alles gut! Am kommenden Wochenende können die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften kommen.“