Praest : RSV steht im gesicherten Mittelfeld

Bezirksliga: Die Praester Elf tritt Sonntagnachmittag in Broekhuysen an.

Die finale Saisonphase ist in der Bezirksliga angebrochen. Die Verantwortlichen des RSV Praest können entspannt den letzten beiden Spielen entgegensehen. Denn ein gesicherter Platz im Mittelfeld wird auch im 15. Trainerjahr von Roland Kock herausspringen. Am morgigen Sonntag (15 Uhr) geht es zu den Sportfreunden Broekhuysen. Auch der Gastgeber auf der linken Rheinseite steht jenseits von Gut und Böse in der Tabelle.

„Irgendwie trudelt die Saison so aus“, meint dann auch Kock, dem der Satz sichtlich schwer über die Lippen kommt. Denn seinen gesunden Ehrgeiz, der Kock auch schon als aktiven Spieler auszeichnete, hat er sich bis zum heutigen Tage bewahrt. Deshalb greift der Praester Übungsleiter auch in die Motivationstrickkiste. „Um nach Broekhuysen zu fahren, sitzen wir über eine Stunde im Auto. Wenn man so eine lange Anreise hat, will man auch etwas mit nach Hause nehmen“, sagt Kock. Sprich: Einen Auswärtspunkt erhoffen sich die Gäste schon.

Wie schon seit einigen Wochen sieht es am Sonntag beim RSV aus personeller Hinsicht nicht gut aus. Für den weiterhin angeschlagenen Dennis Döring steht Daniel Vollmer zwischen den Pfosten. Mohamed Camara (privat) sowie Patrick Gottschling und Justin Ising (beide beruflich) sind verhindert. Marvin Müller ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Bei Marvin Schwarz ist eine Oberschenkelzerrung nicht komplett ausgeheilt. Maveric Hülsmann muss wegen Rückenproblemen weiter pausieren. Ein freudiges Ereignis könnte den Einsatz von Marcel Wolter verhindern, da er stündlich zum zweiten Mal Vater wird.

Darüber hinaus wird Kock das Abschlusstraining abwarten, um zu schauen, wie Juri Wolff, Erdal Dag und Sezgin Baran drauf sind, da sie zuletzt im Urlaub weilten und einige Trainingseinheiten verpasst haben.

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