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Fußball: Mit Leidenschaft zum Ziel

Fußball : Mit Leidenschaft zum Ziel

Aufsteiger SV Haldern ist rechtzeitig in die Erfolgsspur eingebogen. Der angestrebte Klassenerhalt in der Kreisliga A Rees-Bocholt ist in greifbare Nähe gerückt. Morgen kommt der designierte Meister SC 26 Bocholt.

Sieben Punkte aus drei Spielen — die zurückliegende "englische Woche" ist ganz nach dem Geschmack des Fußball-A-Ligisten SV Haldern verlaufen. Den beiden Siegen gegen die Aufstiegsaspiranten Olympia Bocholt (2:0) und Grün-Weiß Flüren (1:0) folgte am Montag in einer ausgesprochen turbulenten Partie ein 4:4 gegen den TuB Bocholt II.

Mit dieser erfreulichen Bilanz hat der Aufsteiger einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Das Team um Trainer Jürgen Stratmann hat inzwischen 31 Punkte auf seinem Konto und geht mit sechs Zählern Vorsprung auf den Drittletzten SV Biemenhorst in den Saison-Endspurt. "Diese gute Ausgangsposition haben wir uns mit Einsatzwillen und Leidenschaft erarbeitet. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen die restlichen Punkte sammeln, die uns noch fehlen", sagt Stratmann.

Morgen gibt der designierte Meister ab 15 Uhr seine Visitenkarte im Lindenstadion ab. Spitzenreiter SC 26 Bocholt machte am Montag mit einem 3:3 beim Verfolger PSV Wesel II vorzeitig die Rückkehr in die Bezirksliga perfekt — in den restlichen Partien geht's für die Auswahl um Ex-Profi Harald Katemann "nur" noch darum, Platz eins zu verteidigen.

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Jansen zum letzten Mal als Gegner

Gegen den Topfavoriten, der seiner Rolle auch gerecht geworden ist, hatte der SV Haldern am ersten Spieltag für eine große Überraschung gesorgt. Seinerzeit erreichte der Neuling im Bocholter "Kaisergarten" ein 2:2 und gab dabei sogar eine 2:0-Führung aus der Hand. Jürgen Stratmann geht allerdings nicht davon aus, dass der morgige Gegner wegen der vorgezogenen Aufstiegsfeier die Zügel schleifen lässt: "Der SC 26 stellt die spielstärkste Mannschaft der Liga, die jetzt ganz befreit auftreten kann. Daher wäre ich mit einem Punkt schon sehr zufrieden."

Zum letzten Mal läuft übrigens morgen Stefan Jansen als Gegner im Lindenstadion auf — wie berichtet kehrt der Bocholter Mittelstürmer zu seinem Heimatverein zurück. "Ich kenne Stefan ganz genau. Der kann überhaupt nicht mit angezogener Handbremse spielen", macht sich Stratmann keine Hoffnungen, dass sein alter Freund morgen absichtlich vorbei zielt.

Der Gastgeber bangt noch um den Einsatz seines jungen Spielmachers Matthias Bauhaus, der in dieser Woche wegen einer Schulterverletzung nicht trainieren konnte.

(RP)