Fußball: Millinger Topspiel beim Spitzenreiter

Fußball : Millinger Topspiel beim Spitzenreiter

Fußball-Kreisliga A: Die Fortuna fährt am Sonntag als Tabellendritter zur DJK Barlo. SV Haldern möchte den SV Brünen unter Druck setzen und einen Sieg einfahren. Westfalia Anholt empfängt der wiedererstarkten SV Bislich.

Zum Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A reist am Sonntag um 14.45 Uhr Fortuna Millingen. Dann treten die Mannen von Trainer Rolf Sent als Tabellendritter beim Spitzenreiter DJK Barlo an. Die Barloer konnten zuletzt drei Siege in Folge feiern. Unter anderem einen 5:1-Erfolg gegen den SV Rees. „Barlo ist eine sehr gut eingespielte Mannschaft. Seit der Rückrunde der letzten Saison geht es immer weiter bergauf. Sie spielen einen guten Fußball, weshalb es eine sehr schwere Aufgabe wird“, weiß Sent.

Zudem haben die Rot-Weißen immer noch mit personellen Problemen zu kämpfen. Einzig Christoph Eyting wird der Sent-Elf am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Außerdem steht hinter den Einsätzen von Tino Giesen und Oliver Hesseling ein Fragezeichen. „Die Situation bei uns wird einfach nicht besser“, bedauert der Fortuna-Coach.

Nichtsdestotrotz erwartet der Millinger Übungsleiter eine ähnliche Leistung wie beim 2:0-Derbysieg gegen Westfalia Anholt: „Wir müssen wieder diszipliniert verteidigen und dann unsere Konter fahren. Es war kein schlechtes Spiel von uns, darum möchte ich, dass meine Mannschaft wieder so agiert.“

SV Brünen – SV Haldern (So. 15 Uhr). Als Tabellenzweiter reist der SV Haldern zum abstiegsbedrohten SV Brünen. Trotz der klaren Ausgangslage erwartet der Halderner Trainer Christian Böing eine unangenehme Aufgabe: „Partien gegen den SV Brünen sind immer eine enge Kiste. Sowohl Heim- als auch Auswärtsspiele. Brünen hat eine starke Truppe, die immer von ihrem Trainer angepeitscht wird. Zudem haben sie sehr gefährliche Offensivspieler.“

Doch der Coach der Lindendörfler weiß auch genau, wo die Schwachstelle der Hausherren liegt. „Im hinteren Bereich sind sie sehr anfällig und da müssen wir den Hebel ansetzen. Wir werden versuchen nach vorne zu spielen, sie dort zu beschäftigen, um sie von unserem Tor wegzuhalten“, gibt Böing die Marschroute für Sonntag aus.

Verzichten müssen die Lindendörfler neben den Langzeitverletzten auf Julian Otten, Lukas Meurs, Tobias Lasthuis und Linus Meier. Bei letzterem wurde eine Knieverletzung diagnostiziert, die aber nicht so schwer ist wie angenommen.

Westfalia Anholt – SV Bislich (So. 15 Uhr). Einen Rückschlag musste am letzten Wochenende Westfalia Anholt hinnehmen. Im Derby bei Fortuna Millingen gab es eine 0:2-Niederlage. Nun steht am Sonntag das nächste schwere Spiel für die Mannschaft von Trainer Thomas Driever an. Dann ist der SV Bislich zu Gast, der eine überraschend gute Saison bisher spielt. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die derzeit sehr gut in Form ist. Steffen Herden hat die Jungs wieder auf Vordermann gebracht. Potenzial hatten sie vor allem mit Jonas Rösner, Kai Sprenger und Nils Pagojus schon immer“, lobt Driever den kommenden Gegner. „Wir haben uns im Pokal bereits sehr schwer getan und das obwohl bei den Bislichern damals sechs Stammspieler gefehlt haben.“

Personell gibt es auf Seiten der Anholter noch ein paar Fragezeichen. So sind die Einsätze von Philipp Bortels, Tim Schwung und Roman Hakvoort ungewiss. „Sollten die drei allerdings spielen können, können wir aus dem Vollen schöpfen“, erklärt der Westfalia-Coach.

SV Rees – SV Krechting (So. 15 Uhr). Nach zwei Pleiten in Serie strebt der SV Rees den Weg zurück in die Erfolgsspur an. Gegen Krechting ist für die Grün-Weißen ein Dreier Pflicht, wollen sie den Anschluss nach oben nicht verlieren. „Natürlich wollen wir gewinnen, müssen aber nach den beiden Niederlagen erst mal wieder in die Spur zurückfinden“, so SVR-Trainer Tim Beenen.

Der Reeser Coach hofft zudem, dass sich die Personalsituation am Wochenende wieder verbessern wird: „Definitiv ausfallen wird Paul Schenk, der beruflich unterwegs ist. Zudem steht hinter einigen Spielern ein Fragezeichen. Am Dienstag haben wir nur mit fünf Mann trainiert, da viele noch grippeerkrankt waren.“

Die Gäste stehen bereits stark unter Druck, wollen sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht verlieren. „Ich denke, dass Krechting sich nach unseren beiden Niederlagen durchaus etwas ausrechnen wird. Daher dürfen wir sie nicht unterschätzen und müssen unser Spiel durchziehen“, erklärt Beenen, der am Sonntag von seinem Co-Trainer Christoph Rehm vertreten wird, da er selbst zwei Wochen auf einem Trainer-Lehrgang weilt.

Mehr von RP ONLINE