Marco Buscher rettet dem SV Vrasselt einen Punkt

Fussball : Marco Buscher rettet dem SV Vrasselt einen Punkt

Der Bezirksligst hat in der Auswärtsbegegnung beim SV Rindern viel Glück. Erst in der Nachspielzeit trifft der Kapitän vom Elfmeterpunkt gegen den Neuling zum schmeichelhaften 2:2-Endstand.

Als alle Beteiligten schon mit dem ersten Sieg des Aufsteigers SV Rindern rechneten, schlug der SV Vrasselt doch noch einmal zu. Nach einem Foul an Mathias Pfände in der zweiten Minute der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Marco Buscher verhinderte mit dem Treffer zum 2:2, dass die Blau-Weißen auf der Anlage an der Wasserburg baden gehen.

Denkbar schlecht hatte das Bezirksliga-Match für die Gäste begonnen. Als der urlaubsbedingt etwas verspätet eintreffende Fabian Berntsen in der 13. Minute auf der Bank Platz nahm, hatten die Hausherren schon zweimal zugeschlagen. In der sechsten Minute stand Julian Medrow zunächst mutterseelenallein im Strafraum und ließ mit seinem Schuss SVV-Keeper Rene Konst keine Chance, nur drei Minuten später befanden sich die Vrasselter nach einer Ecke erneut im Tiefschlaf, als schließlich der Rinderner Daniel Cortez ebenfalls vollkommen frei im Strafraum das Leder zum 2:0 versenkte. „In den ersten Minuten haben wir ganz schlecht gestanden“, haderte SVV-Coach Sascha Brouwer mit der völlig verschlafenen Anfangsphase seiner Elf, die stets viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt stand.

Langsam aber sicher bekrabbelten sich die Blau-Weißen dann aber und nach einer halben Stunde durften sie auch das erste Mal jubeln, als zunächst ein Schuss von Mathias Pfände abgeblockt wurde, der Ball anschließend bei Marc Warthuysen landete und dieser mit einem Schuss aus 16 Metern den Rinderner Keeper überwand. Drei Minuten später war dann Konst auf dem Posten, als er einen Kopfball von Daniel Beine über die Latte lenkte.

Was die beiden Mannschaften dann im zweiten Durchgang fabrizierten, war ganz schmale Fußballkost. Die Vrasselter waren zwar durchaus bemüht, Chancen für einen zweiten Treffer herauszuspielen, doch etwas Brauchbares fiel den Gästen nicht ein. Auf der anderen Seite suchten auch die Gastgeber nicht wirklich die Entscheidung, so dass es bis zum Ablauf der 90. Minute keine einzige nennenswerte Möglichkeit mehr gab.

Mit Beginn der Nachspielzeit landeten dann die Rinderner ihren einzigen Volltreffer der zweiten Hälfte, als sie einen der Flutlichtmasten trafen. Anschließend warfen die Vrasselter noch einmal alles nach vorne und ein Schuss von Murat Dogu landete auch tatsächlich im Tor. Wegen eines vorherigen Foulspiels verwehrte der Unparteiische dem Treffer allerdings die Anerkennung. Wenige Sekunden später zeigte der Schiedsrichter dann aber auf den Punkt und die Vrasselter kamen durch den Strafstoßtreffer doch noch zum Ausgleich.

„Eigentlich war das ein Tag, an dem nichts geklappt hat, wir sind auch nur ganz selten mal in den gegnerischen Strafraum gekommen. Das war am Ende sicherlich ein glücklicher Punkt für uns“, räumte Sascha Brouwer nach dem Remis ein.

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