Leichtathletik: Marathon: Das Ziel in Rom geschafft

Leichtathletik : Marathon: Das Ziel in Rom geschafft

Annika Wardthuysen, Graziano Caramuscio, Lukas Voetmann und Friedhelm Langanke waren dabei.

„Mein Souvenir ist Muskelkater“, schmunzelt Graziano Caramuscio. „Ich komme kaum eine Treppe rauf“. Der 31-Jährige merkte gestern noch jeden Schritt. Zusammen mit Annika Wardthuysen, Lukas Voetmann und Friedhelm Langanke war nach Rom gereist, um dort den Marathon zu absolvieren.

Tatsächlich schaffte es das Quartett dann auch, die kompletten 42,195 Kilometer in der italienischen Hauptstadt durchzustehen. Caramuscio und Wardthuysen bildeten ein Duo und schafften den Marathon nach 3:51 Stunden, Voetmann und Langanke liefen ebenfalls gemeinsam und überquerten nach 4:38 Stunden erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie am Kolosseum.

Bereits einen Tag vorher hatten die Emmericher ihre Startnummern in der Ewigen Stadt abholen müssen – und das dauerte auch eine gefühlte Ewigkeit.

Etwa drei Stunden mussten sich die Vier vom Niederrhein gedulden. Nicht ganz einfach war es dann am nächsten Tag, den Startbereich auf der Via dei Fori Imperiali aufgrund von vielen Absperrungen zu erreichen. „Da sind wir schon ein wenig nervös geworden“, erzählt Caramuscio, für den es die Marathon-Premiere war.

Als es dann beim 25. Marathon in Rom für die mehrere Tausend Teilnehmer los ging, regnete es auf den ersten Kilometern in Strömen. „Das Wetter wurde dann aber immer besser und zum Schluss gab es sogar strahlenden Sonnenschein“, wurde für Caramuscio und seine Freunde der Lauf vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten immer angenehmer.

„Als wir das Ziel schon vor Augen hatten, wartete allerdings auf den letzten zwei Kilometern noch einmal eine extreme Steigung. Das war schon eine ziemliche Qual“. Doch auch die meisterten die Emmericher und hatten sich die Finisher-Medaille schließlich redlich verdient.

Unterstützt wurden die vier Ausdauersportler in ihren blauen Funktionsshirts mit der Emmericher Skyline von einer großen Gruppe aus Familie und Freunden. „Das war sehr gesellig und für alle ein tolles Erlebnis“, möchten die Aktiven und ihre Begleiter diese Reise nicht missen.