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Kreisliga A: Duell der Verfolger

Kreisliga A: Duell der Verfolger

Die Kicker von Westfalia Anholt und Blau-Weiß Bienen haben die Aufstiegsplätze im Visier. Am Sonntag treffen die beiden Konkurrenten aufeinander. Und nur ein Sieg hilft weiter.

Als Blau-Weiß Bienen im vergangenen Sommer aus der Fußball-Bezirksliga abstieg, musste der Dorfverein zahlreiche Abgänge verkraften. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung der letzten sechs Monate. Mit nur zwei Punkten Rückstand zum zweiten Aufstiegsplatz kann sich der A-Ligist berechtigte Hoffnungen auf die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga machen.

"Vorstand, Mannschaft und ich sind uns einig, dass wir möglichst lange um den Aufstieg mitspielen wollen", gibt Bienens Trainer Holger Wieggers das Ziel aus. Übermorgen reisen die Blau-Weißen zur Vertretung von Westfalia Anholt, die nur vier Punkte hinter dem kommenden Gegner liegt. "Wir wollen siegen", sagt Wieggers, der eventuell Probleme im defensiven Mittelfeld bekommen wird. Sowohl Wilhelm Markett als auch Christian Jansen verletzten sich beim Testspiel gegen den Bezirksligisten SV Rees, das 0:0 endete.

Nils Terstegen steht wieder im Tor

"Wer dieses Spiel gewinnt, darf noch länger nach oben schauen. Wir wollen daher versuchen, das Spiel zu gewinnen", erklärt Westfalia Anholt-Obmann Markus Pohle vor dem Duell. Im Anholter Tor steht ab sofort wieder Nils Terstegen, der zuletzt beruflich bedingt in Süddeutschland weilte. Abgesehen von Jesse Döring, den es zurück nach Gendringen zieht, haben alle Anholter Kicker ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Die Westfalia tritt in Bestbesetzung an.

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Michael Häsel, Trainer des TuSHaffen-Mehr, verfügt über ein gutes Erinnerungsvermögen. "Schlechter können wir nicht spielen", blickt Häsel auf die 1:4-Niederlage gegen Nachbar VfR Mehrhoog zurück. Sonntag gibt es die Chance zur Revanche. "Die Motivation wird groß sein", sagt Häsel, der mit Ausnahme des Langzeitverletzten Martin Wingers alle Mann an Bord hat. Mit einem Sieg würde der TuS an den Mehrhoogern vorbeiziehen.

Beim SV Werth geht es in der Rückrunde um den Klassenerhalt. Aktuell trennen das Team nur drei Zähler von den Abstiegsrängen. "Ich bin guter Dinge, dass wir die notwendigen Punkte holen werden", sagt SV Werth-Trainer Hans-Georg Trinker vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten GW Lanken. Alexander Lemanski und Dennis Morais fehlen verletzungsbedingt.

Der SV Haldern reist Sonntag ohne personelle Probleme zum Schlusslicht TuB Mussum II. "Wir sind gut vorbereitet und wollen möglichst schnell 40 Punkte holen", erklärt Trainer Jürgen Stratmann, dessen Team auch in der kommenden Saison komplett zusammenbleiben wird.

(sja)