Lokalsport: Kleves Defensive muss auf Simon Lechtenberg achten

Lokalsport : Kleves Defensive muss auf Simon Lechtenberg achten

Der 1. FC Kleve tat sich in der Vorwoche schwer. Erst in der Schlussphase fielen die Tore gegen die Duisburger Kicker. Viele der Zuschauer befanden sich zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Weg nach Hause.

Von den beiden Treffern dürften die Voreiligen unter den Klever Anhängern allenfalls durchs Hörensagen erfahren haben. Morgen sollten sich die Fans mit etwas mehr Langmut ausrüsten, denn die Fußballer aus Westfalen haben auswärts schon einige Male unter Beweis gestellt, wie schwer es gegen sie ist, die optimale Punktzahl zu erreichen.

Die Bilanz nach sieben Begegnungen auf fremdem Geläuf: zehn Punkte bei 15:13-Toren. Das sind immerhin zwei mehr, als der VfL in ebenfalls sieben Spielen vor heimischem Publikum holte. Von ihren insgesamt 25 Toren geht mehr als jedes zweite auf das Konto ihres Angriffsführers. Simon Lechtenberg ist gewissermaßen der Alleinunterhalter in der Rheder Offensive.

Von daher ist leicht vorstellbar, was den 1. FC Kleve erwarten wird. Rhede wird hinten kompakt stehen und über Konter ihren Top-Shooter an den Ball zu bringen versuchen. Darauf sollten sich die Klever Innenverteidiger, die nicht zu den Sprintern gehören, mit ihren Kollegen einstellen.

(poe)