Judo : Drei Stadtmeistertitel für die Halderner Judoka

Fünf Nachwuchskämpfer des Vereins überzeugen bei den Titelkämpfen in Dormagen und trumpfen groß auf.

Fünf Judoka des Judo-Club Haldern nahmen an den neunten Stadtmeisterschaften in Dormagen teil. Der VdS Nievenheim lud wieder neben den Vereinen aus dem Judokreis Düsseldorf und drei weiteren Teams auch den JC Haldern ein. Eine Einladung, die der kleine Verein jedes Jahr gerne annimmt.

In der Altersklasse U13 setzte Trainer Hans-Jürgen Martens mit Lio Molzahn, Alexander Pandzioch und Franklyn Nwankwo drei seiner stärksten Judoka ein. Franklyn Nwankwo sicherte sich mit zwei Siegen in seiner Gewichtsklasse den Titel. Auch Lio Molzahn beherrschte in der Gewichtsklasse bis 31 kg die Gegner. Nach drei vorzeitigen Siegen durfte er sich ebenfalls Stadtmeister nennen.

Den ersten Kampf verlor Alexander Pandzioch bereits auf der Waage. Mit knapp 300 Gramm verfehlte er das Gewichtslimit (bis 34 kg), so dass er im 19-köpfigen Teilnehmerfeld der nächsthöheren Gewichtsklasse starten musste. Er nahm die Herausforderung an und kämpfte sich nach fünf Erfolgen zum Titel.

In der U15 Jugend stieg Max Kremer mit einem Ippon gut in den Wettbewerb ein. Er zeigte auch in den folgenden Kämpfen gutes Judo und vor allem Kampfgeist. Trainer Hans-Jürgen Martens war mit der ausgeglichenen Kampfbilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen sehr zufrieden.

Zwei starke Kämpfe lieferte auch Veronika Pandzioch gegen die amtierende Westdeutsche Meisterin der Gewichtsklasse bis 40 kg. Beide Judoka kämpften lange auf Augenhöhe und der Ausgang blieb lange offen. Im ersten Kampf konnte Veronika Pandzioch einen Punkterückstand nicht aufholen und musste sich geschlagen geben. Der Rückkampf verlief nach dem gleichen Muster. Die Niederlage kam hier erst in der Verlängerung. Persönlich enttäuscht konnte sie sich nicht so richtig über die Silbermedaille freuen. Von ihrem Trainer und auch von einigen Zuschauern bekam das Halderner Nachwuchstalent trotz der Niederlagen viel Lob für ihre Leistungen.

(RP)