Isselburg unterzeichnet Pakt für Sport

Sportpolitik : Isselburger Pakt für den Sport ist unterzeichnet

Sportpolitik: Es gibt nun eine Handlungsempfehlung für Mitgliedsvereine im Stadtsportverband. Kleinere Mängel werden von der Stadt beseitigt.

Die frisch gepflanzten Geranien blühen vor dem Fenster des Büros von Isselburgs Bürgermeister Michael Carbanje, als er den Vorsitzenden des Isselburger Stadtsportverbandes Theo Nieland zur gemeinsamen Unterschrift unter den „Pakt mit dem Sport“ im Rathaus traf. Blühen soll weiterhin auch die Zusammenarbeit zwischen Verband und Stadt, sowie das Isselburger Vereinsleben auf allen Ebenen. Besonders dankte Bürgermeister Carbanje zunächst Dina Deckers, Fachbereich Gleichstellung, Schule, Kultur und Sport und Frank Schaffeld, Fachbereichsleiter Bildung, Ordnung, Soziales und Sport, „dass sie sich so für die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Isselburg und dem Stadtsportverband (SSV) eingesetzt haben.“

Dank gab es auch von Seiten des Verbandes und der Vorsitzende ergänzte: „Wir sind über Jahre in engster Verbindung und haben das jetzt gemeinschaftlich so zusammengebaut, dass es spruchreif geworden ist.“ Entstanden ist nun eine Handlungsempfehlung für die Mitgliedsvereine im Stadtsportverband. Ziel solle die nötige Sicherheit für die unterschiedlichen Vereinsprojekte sein. „Es sind alles Vereine die von Freiwilligen und Laien geführt werden, da ist es natürlich gut wenn man etwas in der Hand hat und weiß, so machen wir das“, erklärte Nieland.

Sechs Seiten stark ist der neue Pakt und alle 15 Vereine des SSV sind mit im Boot. Das, was nun in Schriftform zusammengefasst wurde ist allerdings nichts Neues, bisher gab es lockere Regelungen. Geschlossen wurde die Kooperationsvereinbarung in erster Linie um mehr Struktur in Arbeitsabläufe zu bringen und mit dem SSV einen zentralen Ansprechpartner für die Vereine zu haben. Bürgermeister Carbanje bekräftigte mit Blick auf die Zusammenarbeit von Stadt und Verband, „dass es bisher auch immer sehr, sehr gut war. Eben weil es keine Probleme in der Vergangenheit gab, ist die Richtlinie recht offen gehalten.“ Kleine Maßnahmen können so auch weiterhin direkt von der Stadt durchgeführt und Mängel auch in Zukunft unbürokratisch behoben werden.

Das wichtigste Augenmerk liegt auf der Abstimmung größerer Projekte der hiesigen Vereine. Als Beispiel aus jüngster Zeit führte Nieland den Mehrgenerationenpark in Isselburg an. „Der ist auf Anregung des VfL Anholt entstanden. Wir haben uns zusammengesetzt, es gemeinsam ausgearbeitet und dann die Rahmenempfehlung an die Stadt gegeben. So soll es dann auch zukünftig in anderen Projekten sein.“ Durch die Arbeit vor Ort sei der SSV allerdings noch näher an der Basis und über Missstände in vielen Fällen früher informiert.

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