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Lokalsport: Hülkenbergs Ziel sind Punkteränge

Lokalsport : Hülkenbergs Ziel sind Punkteränge

Erst beim zweiten freien Training durfte der Emmericher Formel 1-Pilot ran.

Zunächst musste sich Nico Hülkenberg an der Schwarzmeerküste in Geduld üben. Denn zum ersten freien Training des Großen Preises von Russland nahm Force-India-Testfahrer Alfonso Celis das Cockpit des Emmerichers ein. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass der Mexikaner nur über ein begrenztes Maß an Talent verfügt. Obwohl er 23 Runden auf dem Kurs in Sotschi im VJM09 drehen durfte, waren seine Zeiten eine herbe Enttäuschung. Am Ende landete Solis auf dem letzten Platz im Zeitentableau. Auf Landsmann Sergio "Checo" Perez im zweiten Force India betrug der Rückstand 3,2 Sekunden.

Am Nachmittag griff dann Hülkenberg an und absolvierte 31 Runden. Position 13 sprang am Ende heraus. Perez wurde 14. Die Force-India-Piloten feiern beide in Russland ihren 100 Grand Prix in der Formel 1. Von daher geht der Emmericher auch mit einer gewissen Vorfreude an die Aufgabe. "Unser Ziel sind in Russland Punkte", sagte Hülkenberg. "Die letzten beiden Rennen waren frustrierend - aus unterschiedlichen Gründen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nicht unser echtes Potenzial gezeigt haben. In China habe ich ganz unglaublich unter dem Reifenverschleiß gelitten. Das sollte in Sotschi jetzt nicht so ein Problem werden, weil die Asphaltoberfläche viel glatter ist."

Der 28-Jährige findet die Strecke interessant. "Das ist eine riesige Fläche da im Olympischen Park und der Kurs hat einen guten Fluss", so Hülkenberg. "Die Runde ist lang, mit vielen rechtwinkligen Kurven. Das macht es schon ein bisschen einfacher, ein Setup zu finden, das funktioniert. Es ist eine Powerstrecke mit langen Geraden und einigen harten Bremspunkten, was dann natürlich auf die Bremsen geht."

(RP)