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Handball: HSG-Teams fahren souveräne Siege ein

Handball : HSG-Teams fahren souveräne Siege ein

Handball-Bezirksliga: Die Herrenmannschaft aus Haldern/Mehrhoog/Isselburg bezwingt TV Schwafheim II mit 34:25.

Einen ungefährdeten 34:25 (21:13)-Sieg feierten die Herren der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg in ihrem Bezirksliga-Heimspiel gegen die Reserve des TV Schwafheim. Die Mannen von Trainer Sven Esser ließen von Anfang an nichts anbrennen und setzten sich bereits frühzeitig mit acht Toren Vorsprung ab. „Wichtig ist erst einmal, dass wir das Spiel gewonnen haben. Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison weiß man nie, wo man steht“, meinte Esser.

Nach dem 24:22-Auftakterfolg beim TV Kapellen II ließen die Hausherren auch im zweiten Spiel keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Parkett gehen würde. „Vor allem in den ersten 15 Minuten haben wir eine recht gute Leistung gezeigt. Die Jungs haben schnell die Vorgaben umgesetzt“, lobte der HSG-Coach seine Mannschaft.

Doch nach dem Seitenwechsel ließen die Vereinigten es ruhiger angehen, so dass die Gäste aus Schwafheim besser in die Partie fanden. „Nach der Pause haben wir es etwas schleifen lassen und waren nicht mehr so konzentriert und fokussiert wie vorher“, hatte Esser auch ein wenig Kritik auszusetzen, relativierte aber: „Ich denke, dass es aber auch nicht ganz so einfach ist, wenn man so hoch führt. Zudem habe ich auch Akteuren Spielzeit geben, die nicht so häufig zum Zuge kommen. Am Ende war es ein verdienter und ungefährdeter Sieg“.

HSG-Herren: Kniest, Bagar; Ising (3/1), Peters (1), Büdding (1), Schumacher (5), Schepersmann (3), Lonscher (1), Nehling (2), Roes (8), Bücker, Arendsen (5), Marks, Fischer (5).

Ebenfalls den zweiten Sieg im zweiten Bezirksliga-Spiel konnten die Damen der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg feiern. Die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta besiegte die Reserve des TV Issum deutlich mit 23:9 (8:4) und feierte nach dem 19:15 beim SV Schermbeck den nächsten Erfolg. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Vor allem die gute und aggressive Abwehrarbeit hat mir wieder imponiert. Daraus haben wir viele Tempogegenstöße kreieren können“, zeigte sich Sobotta vor allem mit der Defensivarbeit zufrieden. Nicht ganz so einverstanden war der Übungsleiter der HSG-Damen allerdings mit der Torausbeute seiner Mannschaft in den ersten 30 Minuten: „Man sieht ja am Halbzeitergebnis, dass wir in der ersten Hälfte viel liegen gelassen haben. Wir hatten acht hundertprozentige Torchancen, die wir ohne Gegnereinwirkung verworfen haben. Das darf uns eigentlich nicht passieren.“

Ein Sonderlob hatte Sobotta noch für die beiden Unparteiischen über: „Sie haben einen super Job gemacht. Wir hatten zwei sehr junge Schiedsrichter, die zum ersten Mal zusammengepfiffen haben und dann auch noch direkt in der Bezirksliga. Das haben sie richtig gut gemacht und das muss man auch mal erwähnen.“

HSG-Damen: K. Bücker; Schnelting (2), Becker (2), Roes, Bruckwilder (1), Haves (2), Müller (1/1), Hövelmann (2), Praest, Zey, Nehling (11/3), Gorges, E. Bücker, A. Bücker (2).