HSG startet mit Vorfreude in die Saison

Handball : HSG startet mit Vorfreude in die Saison

Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg tritt in der Bezirksliga bei der Drittvertretung des TV Jahn Hiesfeld an.

Nachdem der Spielbetrieb bei den Handballern in den meisten Spielklassen bereits schon angelaufen ist, geht es am kommenden Wochenende auch in der hiesigen Bezirksliga wieder los.

Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg tritt am Samstag um 17.30 Uhr beim TV Jahn Hiesfeld III an. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Nach elf Wochen Vorbereitung reicht es dann auch. Es herrscht eine Vorfreude, aber auch eine Ungewissheit, da man nie weiß, wo man steht“, so der neue Trainer der Handballspielgemeinschaft, Sven Esser.

„Bei so einer dritten Mannschaft weiß man nie, wo man dran ist. Am ersten Spieltag gleicht das einer Wundertüte. Aber das ist eigentlich auch egal, wir müssen uns konzentrieren und unsere Leistung abrufen. Ich bin mir sicher, dass wir noch nicht da sind, wo ich mit dem Team hin möchte, aber das wird sich Woche für Woche weiter verbessern“, meint Esser vor der Auftaktbegegnung bei der Dinslakener Drittvertretung.

Dennoch spricht der Übungsleiter der HSG dem Auftaktspiel eine gewisse Bedeutung zu: „Wir haben bis zu den Herbstferien ein enormes Programm. Daher wäre es gut, wenn wir direkt was Zählbares mitnehmen können.“

Bei diesem Unterfangen muss Esser allerdings ohne zwei seiner drei Kreisläufer auskommen. Nils Peters befindet sich noch im Urlaub und Tobias Lonscher hat sich einen Bänderriss im Fuß zugezogen. Daher wird es am Kreis vor allem auf den neuen Kapitän Jannik Ising ankommen, der allerdings in der Vergangenheit des Öfteren mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. „Jannik hatte in der Vorbereitung aber nur kleinere Blessuren. Das Knie hat keine Probleme gemacht und hält. Daher sollte er fit sein“, gibt Esser hier Entwarnung. Zufrieden ist man beim HSG-Konkurrenten Blau-Weiß Dingden mit den letzten Wochen: „Unsere Vorbereitung verlief sehr zufriedenstellend mit einer hohen Trainingsbeteiligung. Man merkt, dass alle Spieler nach dem Aufstieg heiß auf die Bezirksliga sind“, sagt Pressesprecher Jörg Laufenburg. Die Mannschaft ist zusammen geblieben, Blau-Weiß Dingden hat weder Zu- noch Abgänge zu verzeichnen. „Steigerungsbedarf besteht noch im Abwehrverhalten, da wir auf stärkere Angriffsreihen stoßen werden als in der Kreisliga“, erklärt Laufenburg. Das Saisonziel sei, frühzeitig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Eine sehr holprige Vorbereitung haben der TuS Xanten und der SV Schermbeck II hinter sich. Weil die Halle in Xanten seit einigen Wochen gesperrt ist, findet das Auftaktduell der beiden Kontrahenten am Samstag um 20 Uhr in der Kalkarer Halle statt.

Inzwischen wieder den Domstädtern angeschlossen hat sich Sebastian Schmitz. Der ehemalige Akteur der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg hat sich allerdings den Mittelfuß gebrochen und wird daher noch längere zeit ausfallen.

Auch SVS-Trainer Lars Cox hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen: „Wir hatten einige Verletzte und da die Halle gesperrt war, konnten wir wenig mit dem Ball machen und haben oft draußen trainiert. Ich hoffe, wir haben das Beste daraus gemacht“.

Mit Julian Urbansky sowie den Zwillingen Leon und Nils Happenfeld wurden drei Spieler in die erste Mannschaft hochgezogen, Daniel Robert geht den umgekehrten Weg, ist allerdings noch an der Schulter verletzt. Was die Erwartungen für die Spielzeit angeht, peilt Cox einen Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle an.

(flofi/stroet)
Mehr von RP ONLINE